02. Dezember 2019 / 17:17 Uhr

Brendan Rodgers lehnt Arsenal-Angebot ab: "Warum sollte ich Leicester City jetzt verlassen?"

Brendan Rodgers lehnt Arsenal-Angebot ab: "Warum sollte ich Leicester City jetzt verlassen?"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leicester-Trainer Brendan Rodgers (l.) will nicht Nachfolger von Unai Emery bei Arsenal werden.
Leicester-Trainer Brendan Rodgers (l.) will nicht Nachfolger von Unai Emery bei Arsenal werden. © Getty
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Top-Kandidat Brendan Rodgers wird offenbar nicht Trainer des FC Arsenal werden. Der Nordire bekannte sich am Dienstag klar zu seinem Klub Leicester City, mit dem Rodgers aktuell Tabellenzweiter ist.

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Der FC Arsenal sucht einen Nachfolger für den entlassenen Trainer Unai Emery - und muss seinen Wunsch-Kandidaten offenbar von der Liste streichen. Brendan Rodgers hat sich auf einer Pressekonferenz selbst aus der Verlosung genommen. Der Erfolgscoach von Leicester City, der von diversen Medien noch am Wochenende als heißeste Arsenal-Spur genannt wurde, möchte den Tabellenzweiten nicht verlassen.

"Es ist sehr, sehr einfach", erklärte Rodgers, der erst im Frühjahr von Celtic Glasgow zu den Foxes gewechselt war und in Leicester über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 16,5 Millionen Euro verfügen soll. "Ich bin hier glücklich. Ich bin hier mit einer Mission gekommen, und diese ist eindeutig - ich will hier eine Mannschaft mit großem Potenzial führen. Warum sollte ich das jetzt verlassen?" Schon nach dem Last-Minute-Sieg von Leicester gegen Everton (2:1) hatte Rodgers sich über die angebliche Arsenal-Offerte geäußert, allerdings längst nicht so eindeutig.

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Leicester City ist aktuell besser als in der legendären Meistersaison

Nun lässt der Vorgänger von Jürgen Klopp als Cheftrainer des FC Liverpool keine Zweifel aufkommen, dass er nicht zu Arsenal wechseln wird. "Ich stehe hier bis 2022 unter Vertrag. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass ich hier glücklich bin und der Klub ist - so denke ich - auch zufrieden, wie wir dastehen. Es wird immer diese Spekulationen um Jobs geben, aber für mich gilt - und das wiederhole ich gerne - dass ich hier sehr zufrieden bin."

Unter Rodgers spielen die Foxes eine überragende Hinrunde, die an die Meister-Saison von 2016 erinnert. Aktuell steht Leicester sogar um drei Punkte besser da als zum gleichen Zeitpunkt der Titel-Saison unter Claudio Ranieri. Rodgers holt aus einer hochtalentierten Truppe um die englischen Nationalspieler James Maddison und Ben Chilwell derzeit das Optimum heraus und steht in der Tabelle nur hinter dem überragenden FC Liverpool. Sogar Meister ManCity kann mit Leicester aktuell nicht mithalten.

Carragher: Bei Wechsel würde Rodgers "Etikett eines Wandervogels bekommen"

Vergleiche mit der meisterlichen Saison, die als größtes Wunder in der Geschichte der Premier League gilt, sieht Rodgers übrigens als unzulässig. "Das ist kaum realistisch", sagte der Nordire, der mit Leicester am Mittwoch den nach der Entlassung von Quique Sanches Flores trainerlosen FC Watford empfängt. "Damals war es eine komplett andere Liga. Lasst uns einfach sehen, wo wir stehen, wenn nur noch 10 Spiele zu absolvieren sind."

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Als der Nordiren den schottischen Klub Celtic Glasgow Ende Februar in Richtung Leicester verließ, hatte er sich bereits den Unmut der Fans zugezogen, weil er innerhalb der laufenden Saison gewechselt war. "Wenn er jetzt wechseln würde, würde er schnell das Etikett eines Wandervogels bekommen", sagte Sky-Experte Jamie Carragher, "er muss auf die nächsten 18 Monate schauen und sich sagen, dass er etwas mit Leicester erreichen will. Irgendwann wird er zu einem der Topklubs gehen wollen."

Arsenal hatte sich nach der Europa-League-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt von Unai Emery getrennt, der vor anderthalb Jahren Trainerlegende Arsène Wenger beerbt hatte, der die Geschicke der Londoner zuvor 22 Jahre lang geleitet hatte. Emery hatte sich in den vergangenen Wochen immer mehr Feinde innerhalb der Mannschaft und bei den Fans gemacht, unter anderem, weil er kaum auf den deutschen Weltmeister Mesut Özil setzte.

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