09. Juni 2020 / 14:07 Uhr

Bericht: Brescia Calcio lässt Mario Balotelli nicht trainieren - Posse um Skandal-Stürmer setzt sich fort

Bericht: Brescia Calcio lässt Mario Balotelli nicht trainieren - Posse um Skandal-Stürmer setzt sich fort

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mario Balotelli liegt weiter im Clinch mit seinem Klub Brescia Calcio aus der italienischen Serie A.
Mario Balotelli liegt weiter im Clinch mit seinem Klub Brescia Calcio aus der italienischen Serie A. © imago images/LaPresse/Alpozzi
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Zwischen Italiens Skandal-Stürmer und seinem Klub Mario Balotelli gibt es weiter Zoff. Nach einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" soll der Klub dem Spieler am Dienstag die Teilnahme am Training verweigert haben.

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Brescia Calcio und Mario Balotelli sorgen mit einer Posse um die Zukunft des Stürmerstars für Schlagzeilen. Nach Berichten über eine angeblich geplante Vertragsauflösung erschien Balotelli am Dienstagmorgen zum Training des italienischen Erstligisten im Sportzentrum Torbole Casaglia, wie die Gazzetta dello Sport schrieb. Der Verein habe ihn aber nicht trainieren lassen. Das Blatt zeigte Bilder, wie der 29-Jährige vom Gelände wegfährt. Reportern soll er ironisch den Satz zugeworfen haben: „Jetzt sagt doch, dass ich nicht trainieren will...“

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Am Wochenende hatten Medien berichtet, dass der Verein aus der Lombardei sich von Balotelli trennen wolle. Brescia gab dazu auf Anfrage keinen Kommentar ab. Hintergrund soll unter anderem ein Konflikt sein, wie der Fußballprofi in der Corona-Pause sein Heimtraining ausgeführt habe. Außerdem soll es mehrere Krankmeldungen gegeben haben. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb, habe auch für Dienstag ein Attest vorgelegen. Es wird erwartet, dass sich eine Sportschiedskommission mit dem Fall befassen muss.

Brescia-Trainer Diego Lopez von Mario Balotelli enttäuscht

Balotelli hatte schon früher Auseinandersetzungen mit Brescia-Trainern. Coach Diego Lopez sagte dem Corriere della Sera am Wochenende: „Er hatte viel zu geben, aber er hätte mehr tun müssen, viel mehr. Das steht fest. Es ist also normal, dass ich enttäuscht bin.“

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Paul Gascoigne, Wayne Rooney und Mario Balotelli standen schon wegen dem ein oder anderen Skandal in den Schlagzeilen. Zur Galerie
Paul Gascoigne, Wayne Rooney und Mario Balotelli standen schon wegen dem ein oder anderen Skandal in den Schlagzeilen. ©

Der Stürmer war erst im vergangenen August in seine Heimatstadt gekommen. Zuvor spielte er in Frankreich bei OGC Nizza und bei Olympique Marseille. Er war schon in beiden Clubs in Mailand sowie Manchester City und beim FC Liverpool unter Vertrag. Brescia ist Tabellenletzter der Serie A. Die Liga soll am 20. Juni fortgesetzt werden.