28. Mai 2021 / 12:17 Uhr

Broistedt, Stadtsportbund und GoeSF fordern Lockerungen für den Vereinssport

Broistedt, Stadtsportbund und GoeSF fordern Lockerungen für den Vereinssport

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Fordern Lockerungen für den Erwachsenen-Kontaktsport: Petra Broistedt, Joachim Pförtner und Andreas Gruber (von links).
Fordern Lockerungen für den Erwachsenen-Kontaktsport: Petra Broistedt, Joachim Pförtner und Andreas Gruber (von links). © SPD, Swen Pförtner, Christina Hinzmann
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Kontaktsport im Erwachsenenbereich soll unter Voraussetzungen bei einer Inzidenz unter 100 zugelassen werden: Das fordern in einer gemeinsamen Göttinger Erklärung die Gesundheitsdezernentin Petra Broistedt (SPD), der Stadtsportbund und die GoeSF vom Land Niedersachsen.

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Das Land Niedersachsen möge baldmöglichst Lockerungen im Kontaktsport für Erwachsene zulassen: Das fordern Petra Broistedt (SPD), Gesundheitsdezernentin und Leiterin des Corona-Krisenstabes der Stadt Göttingen, Andreas Gruber, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) und Joachim Pförtner, geschäftsführender Vorsitzender des Stadtsportbundes (SSB), in einer gemeinsamen Erklärung. Zuvor hatte sich bereits der Landessportbund (LSB) mit einem ähnlichen Anliegen an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gewandt und war dabei vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) unterstützt worden.

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Konkret soll das Land mit der nächsten Änderung der Corona-Verordnung den Kontaktsport im Erwachsenenbereich „pandemiegerecht für alle Personen mit einem negativen Testnachweis, Geimpfte und Genesene bei einer Inzidenz unter 100“ zulassen. „Das unterstützt den Breitensport und die Vielzahl der engagierten und aktiven Vereine“, sagt Broistedt. Den Sportlern gebe es einen Lichtblick.

An die Lockerungen, die im niedersächsischen Stufenplan in Aussicht gestellt werden, würden im Göttinger Sport hohe Erwartungen geknüpft, unterstreicht Broistedt. „Unsere Sportvereine sind vielfältig, bunt und offen. Sie fördern nicht nur den Breiten- und Leistungssport, sondern aktiv auch den Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Stadt“, verdeutlicht Pförtner.

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Für die GoeSF erläutert Gruber: „Die Aktiven können nicht verstehen, dass aktuell für Erwachsene nach einer Testung und unter Wahrung von Abstandsregeln nur kontaktloser Sport erlaubt ist, während bis zu 30 Kinder und Jugendliche ohne Testung Kontaktsport betreiben dürfen.“ Die Göttinger Klubs, heißt es in der Mitteilung, seien „auf die volle Wiederaufnahme ihres Betriebs gut vorbereitet“. Die beiden größten Vereine hätten Schnelltestzentren eingerichtet, und sofern Kontaktsport mit Test möglich sein sollte, wollten der SSB und weitere Klubs ebenfalls Testzentren eröffnen. Kleinere Vereine hielten Selbsttests unter Aufsicht vor.