08. November 2019 / 12:47 Uhr

Brooks nicht im Kader: Die Erklärung von VfL-Coach Glasner ist eindeutig

Brooks nicht im Kader: Die Erklärung von VfL-Coach Glasner ist eindeutig

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL-Innenverteidiger John Anthony Brooks stand gegen Gent nicht mal in Glasners Kader.
VfL-Innenverteidiger John Anthony Brooks stand gegen Gent nicht mal in Glasners Kader. © Boris Baschin
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Das war ein deutliches Signal: Innenverteidiger John Anthony Brooks stand für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Europa-League-Spiel gegen KAA Gent (1:3) nicht mal im Kader, musste auf der Tribüne Platz nehmen. Dabei ist der Abwehrmann weder verletzt noch angeschlagen. Die Erklärung von VfL-Trainer Oliver Glasner war nach dem Spiel eindeutig.

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Zu Saisonbeginn war John Anthony Brooks Stammspieler in der neuen Dreierkette des VfL Wolfsburg - neben Joshua Guilavogui und Robin Knoche. Zwischendurch setzte ihn eine Muskelverletzung in den Adduktoren außer Gefecht, beim 0:0 gegen den FC Augsburg war er dann wieder dabei. Doch die Hierarchie in der Hintermannschaft hatte sich geändert, Guilavogui wurde im Mittelfeld gebraucht, Marcel Tisserand war ein guter Brooks-Ersatz.

Und aus Stammspieler Brooks wurde ein Wackelkandidat. Bei der DFB-Pokal-Pleite gegen RB Leipzig (1:6) war Brooks draußen, beim 0:3 in Dortmund wieder drin, wirkte dort allerdings nicht wirklich sattelfest: Vor dem 0:1 köpfte er Achraf Hakimi in den Fuß, der Torschütze Thorgan Hazard bediente. Beim Spiel am Donnerstag gegen Gent war der US-Nationalspieler dann gar nicht erst im Kader. Die Begründung von Trainer Oliver Glasner klingt lapidar, hat es aber in sich: "Die Spieler, die momentan am besten in Form sind, sind dabei." Sprich: Robin Knoche, Jeffrey Bruma und Marcel Tisserand sind erste Wahl - und Brooks davon so weit entfernt, dass Glasner sogar darauf verzichtete, einen Innenverteidiger auf die Bank zu setzen!

Bilder zum Spiel der Europa League zwischen dem VfL Wolfsburg und der KAA Gent

Wolfsburgs Josip Brekalo nimmt den Ball elegant an. Zur Galerie
Wolfsburgs Josip Brekalo nimmt den Ball elegant an. ©
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Dabei wäre der mit 1,93 Meter größte VfL-Verteidiger gegen die robusten KAA-Angreifer womöglich eine Waffe gewesen. Laurent Depoitre und Roman Yaremchuk stellte die Wolfsburger Hintermannschaft immer wieder vor Probleme, Letzterer knallte den Ball nach verunglückten Klärungsversuch von Jeffrey Bruma zum Ausgleich in die Maschen. Beim 1:2 verlor Robin Knoche (spielte für Brooks) Gegenspieler Depoitre aus den Augen. "In den Luftduellen hatten wir große Probleme", merkte Glasner an. "Wir wussten, dass Gent zwei wuchtige Stürmer und robuste Verteidiger hat."

Am Sonntag (15.30 Uhr) geht's für den VfL gegen Leverkusen weiter. Und Bayer dürfte mit großem Selbstvertrauen nach Wolfsburg, in der Champions League hatte sich das Team von Trainer Peter Bosz mit 2:1 gegen Atletico Madrid durchgesetzt.

Die Wölfe in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Spiel des VfL Wolfsburg gegen die KAA Gent

<b>Pavao Pervan:</b> Der Österreicher erlebte einen ruhigen Abend, weil von Gent nur selten etwas nach vorn kam, die Bemühungen aber früh unterbunden wurden. Wenn der Torhüter doch mal gefragt war, war er zur Stelle. Bei allen Toren machtlos. - Note: 3 Zur Galerie
Pavao Pervan: Der Österreicher erlebte einen ruhigen Abend, weil von Gent nur selten etwas nach vorn kam, die Bemühungen aber früh unterbunden wurden. Wenn der Torhüter doch mal gefragt war, war er zur Stelle. Bei allen Toren machtlos. - Note: 3 ©
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