14. August 2019 / 15:40 Uhr

Brasilianischer Drittligist will wegen Mordes verurteilten Torwart Bruno Fernandes holen

Brasilianischer Drittligist will wegen Mordes verurteilten Torwart Bruno Fernandes holen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Torwart Bruno Fernandes de Souza (hier 2010 im Trikot von Flamengo Rio de Janeiro) hat einen neuen Klub in Brasiliens dritter Liga gefunden.
Torwart Bruno Fernandes de Souza (hier 2010 im Trikot von Flamengo Rio de Janeiro) hat einen neuen Klub in Brasiliens dritter Liga gefunden. © imago sportfotodienst
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Der brasilianische Torwart Bruno Fernandes verbüßt aktuell eine 20 Jahre lange Freiheitsstrafe wegen des Mordes an seiner Ex-Geliebten im offenen Vollzug. Nun soll der 34-Jährige einen neuen Klub gefunden haben.

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Dieser Transfer könnte in Brasilien für großen Wirbel sorgen: Der Drittligist Poços de Caldas FC will den wegen Mordes an seiner Ex-Geliebten verurteilten Torhüter Bruno Fernandes verpflichten. Der 34-Jährige solle in den kommenden Tagen seinen Vertrag unterzeichnen und offiziell vorgestellt werden, sagte der Vereinspräsident Paulo César da Silva am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtenportal Globoesporte. Zunächst brauche der Spieler allerdings eine Genehmigung der Justizbehörden, um mit dem Klub im Bundesstaat Minas Gerais trainieren zu können.

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Bruno Fernandes verbüßt noch Freiheitsstrafe

Bruno war 2009 als Kapitän mit Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister geworden und galt als Kandidat für die Nationalmannschaft. Derzeit verbüßt er allerdings eine Freiheitsstrafe von über 20 Jahren, weil er seine frühere Geliebte töten und an Hunde verfüttern ließ. Motiv für den Mord soll gewesen sein, dass seine Freundin Eliza Samudio trotz bereits erfolgter Trennung ein gemeinsames Kind nicht abgetrieben hatte und zur Welt brachte. An der Tat waren auch Brunos Ehefrau und einige Bekannte beteiligt.

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Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. ©
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2017 kam Bruno durch eine Verfügung eines Bundesgerichts frei und spielte vorübergehend beim Zweitligaverein Klub Boa Esporte. Später wurde die Entscheidung allerdings kassiert und er musste wieder in Haft. Im Juli schließlich kam Bruno in den halboffenen Vollzug.

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