19. Februar 2019 / 18:10 Uhr

Bruno Labbadia behauptet: Mit ihm als Trainer wäre der HSV nicht abgestiegen

Bruno Labbadia behauptet: Mit ihm als Trainer wäre der HSV nicht abgestiegen

Redaktion Sportbuzzer
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Bruno Labbadia ist sich sicher, dass er den erstmaligen HSV-Abstieg als Trainer verhindert hätte.
Bruno Labbadia ist sich sicher, dass er den erstmaligen HSV-Abstieg als Trainer verhindert hätte. © imago/Christian Schroedter
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Im September 2016 wurde Bruno Labbadia bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere als Trainer des Hamburger SV entlassen – und das, obwohl er die Mannschaft zuvor vor dem Abstieg aus der Bundesliga gerettet hatte. Nach dem HSV-Abstieg 2018 behauptet er nun: Mit ihm als Trainer wäre das nicht passiert.

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Nach Meinung von Bruno Labbadia wäre der Hamburger SV mit ihm als Trainer nie in die 2. Liga abgestiegen. „Ich weiß, dass ich mit dem HSV nicht abgestiegen wäre. Wir waren auf einem guten Weg“, sagte der 53-Jährige in einem Interview des Fußball-Podcasts „Phrasenmäher“ der Bild. Labbadia schaffte mit dem HSV in den Jahren 2015 und 2016 den Klassenerhalt in der Bundesliga, ehe er nach einem Fehlstart in die Saison 2016/2017 vorzeitig gehen musste. In der darauffolgenden Saison stieg der Bundesliga-Dino HSV erstmalig in der Vereinsgeschichte aus der höchsten deutschen Spielklasse ab.

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Labbadia selbstbewusst: „Schauen sie sich die Vereine an, die ich gerettet habe, denen meine Arbeit nicht mehr gut genug war!“

Labbadia war bereits zuvor von 2009 bis 2010 HSV-Trainer. Der aktuelle Coach des VfL Wolfsburg hat aber aktuell nicht das Verlangen nach einem erneuten Comeback beim Nordklub: „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich beim HSV noch nicht fertig bin. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt“, so der Ex-Bundesliga-Torjäger. Vor allem die zweite Amtszeit beim HSV sei für Labbadia besonders emotional gewesen: „Gerade Hamburg war etwas ganz Besonderes, weil ich sie gerettet hatte und danach eigentlich stabilisiert hatte. Wir sind trotz immer noch großer Probleme Zehnter geworden.“

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Dann folgte nach einem schlechten Saisonstart 2016 die Entlassung Labbadias – und für den HSV ging es weiter bergab. Er hätte den Absturz in die 2. Liga verhindert, ist sich der Coach sicher: „Weil ich so von dem überzeugt bin, was ich kann“, so Labbadia. „Schauen sie sich die Vereine an, die ich gerettet habe, denen meine Arbeit nicht mehr gut genug war – und wo sie danach gelandet sind.“

Seit genau einem Jahr trainiert Labbadia den VfL Wolfsburg, den er in der Relegation gegen Holstein Kiel vor dem Abstieg rettete. Über eine Vertragsverlängerung mache er sich zurzeit keine Gedanken. Er wolle keinen Druck ausüben.

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