13. April 2020 / 11:29 Uhr

Bruno Labbadia übernimmt Hertha BSC: Die erste Pressekonferenz zum Nachlesen

Bruno Labbadia übernimmt Hertha BSC: Die erste Pressekonferenz zum Nachlesen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia übernimmt Hertha BSC. Er ist bereits der vierte Trainer der laufenden Saison.
Bruno Labbadia übernimmt Hertha BSC. Er ist bereits der vierte Trainer der laufenden Saison. © imago images/Montage
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Am Ostermontag wurde Bruno Labbadia offiziell als neuer Trainer von Hertha BSC vorgestellt. Die erste Pressekonferenz und die Vorstellung des 54-Jährigen begleitete der SPORTBUZZER im Liveticker.

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Vor einer stark reduzierten Anzahl von Medienvertretern hat Hertha BSC am Ostermontag seinen neuen Trainer Bruno Labbadia vorgestellt. Der frühere Wolfsburg-Trainer soll den ambitionierten Bundesligisten aus der Krise führen und für personelle Kontinuität sorgen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass Labbadia die Hertha übernimmt und damit der bereits vierte Trainer der Saison wird. Die Vorstellung des 54-Jährigen begleitete der SPORTBUZZER mit einem Liveticker.

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Analyse zur Labbadia-Verpflichtung in der SPORTBUZZER-Schalte

Hier die Hertha-Pressekonferenz zum Nachlesen:

Labbadia vierter Hertha-Trainer nach Covic, Klinsmann und Nouri

Labbadia ist bereits der vierte Cheftrainer dieser Saison für die Berliner. Nach der internen Lösung mit Ante Covic (12 Ligaspiele, 11 Punkte) und dem krachend fehlgeschlagenen Experiment mit Jürgen Klinsmann (9 Spiele, 12 Punkte) entzog die Vereinsführung nun dessen Nachfolger Alexander Nouri (4 Spiele, 5 Punkte) das Vertrauen. Eigentlich sollte der Ex-Assistent von Klinsmann das Team noch bis zum Saisonende führen und vor dem Abstieg bewahren - nun nutzte Hertha die Saisonunterbrechung zum sofortigen Wechsel.

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Zuvor soll Sport-Geschäftsführer Michael Preetz dem Top-Kandidaten Niko Kovac abgesagt haben, nachdem der frühere Bayern-Coach sich mehrfach nicht zu einem Engagement bei seinem Ex-Verein bekennen wollte. Labbadia unterschrieb einen Vertrag bis 2022. "Hertha BSC ist ein Verein mit einem klaren, ambitionierten Plan für die Zukunft. Wir haben große Lust, Teil dieses Plans und der Weiterentwicklung von Hertha zu sein. Es liegt viel Arbeit vor uns. Damit werden wir unter Einhaltung der aktuell geltenden Regeln ab Montag beginnen und uns bestmöglich auf den Tag vorbereiten, an dem wieder Fußball gespielt wird", sagte der neue Coach, der im Anschluss an die Pressekonferenz sein erstes Training leiten wird.

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Von Helmut Schön bis Jürgen Röber: Die Vorgänger von Hertha-Trainer Bruno Labbadia. © dpa

Nouri enttäuscht: "Überzeugt, dass wir den Klassenerhalt geschafft hätten"

Nouri zeigte sich hingegen enttäuscht darüber, dass er Hertha nicht weiter trainieren darf. "Ich bin überzeugt, dass wir bei sechs Punkten Vorsprung den Klassenerhalt geschafft hätten", schrieb der frühere Werder-Trainer auf Instagram. Er respektiere aber die Entscheidung des Klubs, versicherte Nouri, der am vergangenen Donnerstag von Bruno Labbadia abgelöst worden war. Nouri war im November als Co-Trainer von Klinsmann zu den Berlinern gekommen. Als der Weltmeister überraschend zurücktrat, stieg der 40-Jährige zum Chef auf und sollte eigentlich bis Saisonende bleiben.