04. Februar 2023 / 07:57 Uhr

Nach Rot gegen Svensson: VfB-Trainer Labbadia plädiert für Verständnis zwischen Trainern und Schiedsrichtern

Nach Rot gegen Svensson: VfB-Trainer Labbadia plädiert für Verständnis zwischen Trainern und Schiedsrichtern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart wirbt für mehr Verständnis im Umgang zwischen Trainern und Schiedsrichtern.
Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart wirbt für mehr Verständnis im Umgang zwischen Trainern und Schiedsrichtern. © IMAGO/Pressefoto Baumann
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Nach der Roten Karte gegen den Mainzer Trainer Bo Svensson im DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern hat Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia für mehr Verständnis zwischen Trainern und Schiedsrichtern geworben. "In den Emotionen kann das von beiden Seiten immer wieder passieren. Man sollte nicht alles auf die Goldwaage legen und prinzipiell finde ich den Austausch mittlerweile auch gut", so Labbadia.

Im Umgang zwischen Trainern und Schiedsrichtern wirbt Coach Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart für noch mehr "Verständnis füreinander". "In den Emotionen kann das von beiden Seiten immer wieder passieren. Man sollte nicht alles auf die Goldwaage legen und prinzipiell finde ich den Austausch mittlerweile auch gut", sagte Labbadia zwei Tage vor dem Spiel in der Fußball-Bundesliga gegen den SV Werder Bremen an diesem Sonntag (15.30 Uhr, DAZN). "Wir sind Menschen, das darf man nicht vergessen, und wir alle machen Fehler."

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Sein Kollege Bo Svensson vom FSV Mainz 05 hatte im Pokalspiel gegen den FC Bayern München (0:4) den Schiedsrichterassistenten beleidigt. Für seine Worte "seid ihr blind" kassierte der Coach die Rote Karte. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte Svenssons Aktion im Nachgang mit scharfen Worten kritisiert und die harte Strafe gerechtfertigt. Die Unparteiischen seien nicht "die Mülleimer der Nation", sagte der Referee unter anderem.

Auch der Coach der Schwaben hatte zuletzt den entsprechenden Unparteiischen nach der 1:2-Niederlage bei RB Leipzig kritisiert. Er sei aber nicht nachtragend, sagte Labbadia. "Wenn ich diesen Schiedsrichter wieder sehe, dann denke ich gar nicht mehr an die Aktion. Die Konsequenzen sind aber größer für uns als für den Schiedsrichter. Von den Entscheidungen hängt schließlich ab, wie es für uns läuft."

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