08. Juni 2019 / 19:56 Uhr

Brutal effiziente SG Lüdersfeld schlägt den VfL Bückeburg - mit Galerie und Video

Brutal effiziente SG Lüdersfeld schlägt den VfL Bückeburg - mit Galerie und Video

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Knipser: Ingo Poschlod (rechts) trifft zum 2:0. © Daniel Kultau
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Die SG Lüdersfeld hat den Kreispokal der Altherren nach einem 3:0-Sieg gegen den VfL Bückeburg gewonnen.

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Drei Torchancen haben den Altherren-Fußballern des SG Lüdersfeld gereicht, um den Kreispokal gegen den VfL Bückeburg zu gewinnen. Denn alle drei Chancen waren drin und weil der VfL seine Möglichkeiten nicht nutzte stand es am Ende 3:0 für die SG, die als Außenseiter in die Partie ging. „Das war ein Spiel auf ein Tor, aber wer die Tore nicht macht, kann kein Spiel gewinnen“, lautete die einfache, aber zutreffende Analyse von VfL-Coach Martin Neubert.

Schon während des Aufwärmens wurde den Zuschauern klar, dass die Bückeburger das Finale unbedingt gewinnen wollten, standen doch sieben ehemalige Oberligaspieler in der Startelf. Die Bückeburger bestimmten die Partie auch zu jeder Zeit, doch entweder scheiterten sie am Aluminium, dem Lüdersfelder Torwart Manuel Bade oder dem eigenen Unvermögen. Die Lüdersfelder selbst standen tief und versuchten über Konter an zählbares zu kommen. Im ersten Durchgang gelang dies aber nicht, sodass VfL-Torwart Tobias Markowski nicht geprüft wurde.

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Die Lüdersfelder feiern den Kreispokalsieg © Isabell Remmers
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Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Alexander Bremer traf, allerdings aus Abseitsposition und Alexander Arsov traf per Kopf nur die Latte. Ein Handelfmeter blieb den Bückeburgern verwährt. Stattdessen stach die SG eiskalt in Form von Ingo Poschlod zu. Nach einer Flanke stand der Goalgetter am zweiten Pfosten und schob zum 1:0 ein (48.). Kurz danach tauchte er alleine vor dem Bückeburger Tor auf und ließ Christopher Reinhold keine Chance (56.). Tobias Versick traf im direkten Gegenzug nur die Latte, doch als der VfL die Defensive immer weiter auflöste, spielten die späteren Pokalsieger den besten Spielzug der Partie über ihre linke Seite, den Matthias Hartmann zum 3:0-Endstand vollendete (58.). „Das ist total klasse“, freute sich Poschlod. „Zwei Tore und eine Vorlage ist richtig cool, aber der Erfolg der Mannschaft steht im Vordergrund und das feiern wir alle zusammen“, so der Doppeltorschütze weiter.

Kreispokalfinale 2019

SG: Bade, Grundmeier (31. Poschlod), Pawlik, Riesen, Löhr, Richter, Bruns, Michel, Stachowski (58. Stehr), Bauermeister (31. Hartmann), Stangneth.

VfL: Markowski (31. Reinhold), Hansch, A. Arsov, Bremer, Werner, Thom, Prange (42. S. Arsov), Bergmann (38. Sanapo), Könemann, Gumprecht (38. Klosa), Versick.

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