28. August 2019 / 19:43 Uhr

BSG Chemie fängt 1:4-Klatsche gegen Fürstenwalde

BSG Chemie fängt 1:4-Klatsche gegen Fürstenwalde

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
BSG Chemie – Union Fürstenwalde, Fussball Regionalliga Nordost.
Die Chemiker hatten gegen Union Fürstenwalde kaum Chancen, das aktuelle Regionalligaspiel zu gewinnen. © Alexander Prautzsch
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Zwar rissen die Gäste aus Brandenburg keine Bäume aus, aber sie trafen durch Geurts, Hovi, Stettin und Maurer regelmäßig ins Leutzscher Tor. Auf der anderen Seite schaffte nur Phillipp Wendt einen Treffer.

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Leipzig. Die Fußballer von Chemie Leipzig haben am Mittwoch in der Regionalliga gegen Union Fürstenwalde statt des erhofften ersten Saionsieges die erste Niederlage fabriziert und zu Hause gegen die Brandenburger 1:4 (0:1) verloren.

Vor 3054 Zuschauern gingen die spielerisch keineswegs Bäume ausreißenden Gäste bereits in der 14. Minute nach schönem Spielzug in Führung, Darryl Julian Geurts brauchte nur noch einzuschieben. Torwart Benjamin Bellot hatte die Finger noch am Ball, war aber machtlos. Chemie blieb bis zur Pause harmlos, allenfalls bei Freistössen von Daniel Heinze und Alexander Bury kam ein Hauch von Torgefahr auf. Und in der 24. Minute hätten die Gäste beinahe ein Eigentor fabriziert, doch das Leder streifte nur die Torlatte.

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Die BSG Chemie wollte gegen Union Fürstenwalde den ersten Saisonsieg erreichen, doch unterlag den Gästen aus Brandenburg mit 1:4 (0:1) Toren. Zur Galerie
Die BSG Chemie wollte gegen Union Fürstenwalde den ersten Saisonsieg erreichen, doch unterlag den Gästen aus Brandenburg mit 1:4 (0:1) Toren. ©
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Nach dem Seitenwechsel agierten die Leipziger druckvoller, doch die Tore erzielten jeweils durch Konter die Fürstenwalder. Erst traf Kimmo Hovi nach gutem Pass von Kemal Atici (63.), und dann leitete der Finne das 0:3 für Nils Wilko Stettin ein (65.). Phillipp Wendt verkürzte für Chemie auf 1:3 (71.), doch der gerade eingewechselte Paul Maurer stellte den alten Abstand per Freistoßtor wieder her (75.). Vorausgegangen war ein Festhalten als letzter Mann, das Björn Nikolajewski die Rote Karte einbrachte. In Unterzahl vermochten die Leutzscher das Resultat nicht mehr zu verbessern.

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Chemie-Trainer Miroslav Jagatic: „Obwohl wir mehr Ballbesitz hatten, waren wir nicht zwingend und in den Zweikämpfen nicht immer giftig genug. Zur Pause waren wir trotz des Rückstandes noch guter Dinge, spielten aber wieder nicht zielstrebig und haben uns auskontern lassen. Die Gegentore leiten wir praktisch selbst ein. Nach dem 1:4 war dann die Luft raus.“

Union-Coach Matthias Maucksch: „Das sah bei uns teilweise gut aus, mit viel Tempo. Manchmal waren wir im Spielaufbau allerdings etwas naiv. Bei den Toren haben wir es freilich gut gemacht.“

LIVE | Die Pressekonferenz nach dem Spiel BSG Chemie Leipzig gegen FSV Union Fürstenwalde e.V.

Gepostet von BSG Chemie Leipzig am Mittwoch, 28. August 2019

BSG Chemie: Bellot – Wajer, Karau, B. Schmidt (22. Keßler), Krahl (79. Schubert) – Nikolajewski, Bury – Boltze, Wendt – Heinze, Kind (59. Petracek)
FSV Union Fürstenwalde: Richter – Köster, Hausdorf, Brendel – Stagge, Ciapa – Schulz, Atici (83. Rupp), Geurts (90. Vetterlein) – Hovi, Stettin (76. Maurer)
Tore: 0:1 Geurts (14.), 0:2 Hovi (64.), 0:3 Stettin (67.), 1:3 Wendt (72.), 1:4 Maurer (78.)
Schiedsrichter: Rauschenberg (Wenigenlupnitz)
Gelbe Karten: Keßler, Heinze/Ciapa, Stagge, Brendel
Rote Karte: Nikolajewski (76., Notbremse)

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