14. März 2019 / 21:01 Uhr

BSG Chemie Leipzig empfängt abstiegsbedrohte Bernburger

BSG Chemie Leipzig empfängt abstiegsbedrohte Bernburger

Frank Müller
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Die BSG Chemie Leipzig konnte das Hinspiel beim TV Askania Bernburg mit 3:1 für sich entscheiden. © Christian Donner Photography
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Nach dem 2:0-Erfolg in der Vorwoche gegen den FC Carl Zeiss Jena II möchte sich das Team von Trainer Miroslav Jagatic mit einem Erfolg gegen die "Askanier" in der Spitzengruppe der Oberliga Süd weiter festsetzen. 

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Leipzig. Wenn der Tabellenzweite gegen den –dreizehnten antritt, ist man geneigt, von einer klaren Sache zu sprechen. Doch so einfach ist die Fußballwelt auch bei der Paarung Chemie Leipzig gegen Askania Bernburg nicht, zu der es in der Oberliga Süd am Sonnabend, 14 Uhr kommt. Das weiß nicht zuletzt Chemie-Trainer Miroslav Jagatic und sagt: „Wir werden das nicht locker nehmen, werden Bernburg nicht unterschätzen und alles abrufen.“

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Die BSG Chemie Leipzig feiert einen 3:1-Sieg (1:1) beim TV Askania Bernburg und erobert dank der drei Punkte die Tabellenführung in der Oberliga Süd. Zur Galerie
Die BSG Chemie Leipzig feiert einen 3:1-Sieg (1:1) beim TV Askania Bernburg und erobert dank der drei Punkte die Tabellenführung in der Oberliga Süd. © Christian Donner Photography
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Chemie gewann zuletzt bei Carl Zeiss Jena II 2:0 und wahrte damit die aussichtsreiche Verfolgerrolle hinterm FSV Luckenwalde. Dieser hat es am Sonnabend theoretisch übrigens noch einfacher und empfängt Schlusslicht Blau-Weiß Zorbau, das es gerade einmal auf ein Drittel der Punkte des Spitzenreiters bringt. Chemie verfügt mit 42 immerhin über das doppelte des Gastes aus Bernburg (20) und hat ja noch dazu das Nachholmatch gegen Einheit Rudolstadt in der Hinterhand. Die Askanier erlitten im Kampf um den Liga-Verbleib jüngst per 1:3 gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten VfL Halle einen schmerzhaften Rückschlag, nachdem sie zuvor mit Siegen in Ludwigsfelde und Plauen ein Hoffnung stiftendes Zwischenhoch hingelegt hatten.

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Beim 1:3 gegen Halle hat Jagatic den kommenden Gegner beobachtet und zollt Respekt: „Es hätte vor allem im ersten Abschnitt auch anders laufen können. Die haben durchaus Qualität im Team.“ Dass Askania-Kapitän Mario Hesse schon nach einer Viertelstunde verletzt vom Platz musste, war sicher schlecht für den TV Askania, für den mit Gerald Muwanga, Franz Bochmann, Gino Böhne und Leon Anton Hinrichsmeyer, der das Ehrentor markierte, auch vier Ex-Leipziger (ehemals bei Lok und Inter) spielen. Böhne war gegen Halle gesperrt, kann gegen Chemie aber wieder mitkicken. Fraglich ist hingegen, ob Hesse bis dahin wieder einsatzfähig ist. „Er wäre schon wichtig für uns“, sagt Muwanga und bekennt, dass es in Leipzig für ihn ein besonders Spiel ist, auch weil er da alte Teamkollegen wie Kai Druschky, Sascha Rode oder Andy Wendschuch wiedertrifft. Fürs Spiel wünscht er sich allerdings: „Wir dürfen nicht wieder in den alten Trott verfallen, wie das gegen den VfL Halle passiert ist, sondern wollen bei Chemie so lange wie möglich gegenhalten.“

Chemie-Trainer Miroslav Jagatic hofft indes, dass der an einer Hüftprellung aus dem Jena-Spiel laborierende Daniel Heinze bis Sonnabend fit wird.

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