12. Januar 2020 / 18:59 Uhr

BSG Chemie Leipzig II neuer Stadtmeister in der Halle

BSG Chemie Leipzig II neuer Stadtmeister in der Halle

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung


Fußball Hallenmeisterschaften der Stadt Leipzig am 12.01.2020 in Markranstädt (Sachsen)
Ausgelassen feierte die BSG Chemie II nach dem 3:1-Erfolg gegen den LSV Südwest den Stadtmeistertitel. © Christian Modla
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Das Team von Trainer Dennis Kuhrig blieb als einziges Team mit drei Siegen und zwei Remis ungeschlagen und sicherte sich so den Titel. Auf den Plätzen folgten der SSV Stötteritz und der LSV Südwest.

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Markranstädt. Die Spannung hielt bis zum letzten Spiel, dann stand die Zweite von Chemie Leipzig als neuer Stadtmeister im Hallenfußball fest. Zuvor hatte sich der Titelkampf in der Markranstädter Stadthalle vor rund 100 Zuschauern zum Dreikampf zwischen den Leutzschern, dem SSV Stötteritz und dem aktuellen Stadtliga-Primus LSV Südwest entwickelt.

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Die BSG Chemie Leipzig II sicherte sich mit drei Siegen und zwei Remis die Hallenstadtmeisterschaft des FVSL. Zur Galerie
Die BSG Chemie Leipzig II sicherte sich mit drei Siegen und zwei Remis die Hallenstadtmeisterschaft des FVSL. ©
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Zwar kamen die Teams letztlich genau in dieser Reihenfolge ins Ziel doch drei Partien vor Ende des Turniers (Modus„Jeder gegen jeden“) schien Chemie nach einem 1:1 gegen den SV Lindenau schon aus dem Rennen. Eine Art Matchball hatten nun die Stötteritzer, die aber ebenfalls gegen die schier Zünglein an der Waage spielenden Lindenauer patzten. In einem höchst dramatischen Duell lag der SSV zunächst 0:2 zurück, drehte die Sache binnen 90 Sekunden auf 3:2, um dann doch noch 3:4 zu unterliegen. Nun hatte der LSV Südwest die besten Karten, ein Remis gegen Chemie hätte im letzten Spiel, quasi dem Finale, gereicht. Doch die Grün-Weißen hatten anderes vor, bezwangen den LSV mit 3:1 und holten so doch noch selbst den Meisterpokal. Und zwar verdient, blieb sie doch als einziges Team ungeschlagen, mit drei Siegen und zwei Unentschieden.

Chemie-Trainer Dennis Kuhrig sah dem ausgelassenen Jubel seiner Jungs relativ gelassen zu und sagte: „Ein bissl Ehrgeiz war schon dabei, aber überraschend ist unser Sieg durchaus auch.“ Es sei eine Mischung aus Ehrgeiz und Spaß gewesen. Besonders freute er sich über die starke Leistung von Damon Westphal und erklärte: „In unseren zwei bisherigen Turnieren agierte er nämlich ziemlich glücklos.“

LSV-Coach nicht unzufrieden

Der Stötteritzer Co-Trainer Christian Maresch führte den SSV für seinen noch erkrankten „Chef“ Olaf Schöler immerhin zum Vizemeister. Das Trainer-Duo hatte eigentlich viel Freude an der stattlichen SSV-Truppe, die immerhin 15 Leute, von denen allerdings nur 10 wirklich teilnahmen, umfasste. „Wir wollten keinen ausschließen und es hatten alle Lust auf die Halle“, erklärte Schöler und sagte während des letzten SSV-Spiels: „Das 3:4 war bitter“. Maresch hatte zwischenzeitlich berechtigt gesagt: „Ich bin superzufrieden, zumal wir ja sogar den LSV geschlagen haben. Und als Stadtliga-Sechster zum Stichtag sind wir hier ja eigentlich Außenseiter.“ Zur Erklärung: Nur die ersten Sechs der Stadtliga (zum Stichtag, der SSV ist nach einem 3-Punkte-Abzug wegen fehlender Schiedsrichter unterdessen Siebter) durften teilnehmen, weshalb auch Vorjahresmeister Lok Engelsdorf, derzeit Vorletzter, fehlte. Die Lok wurde am Sonnabend aber immerhin bei der Futsal-Regionalmeisterschaft auf Landesebene Zweiter.

Stadtliga-Spitzenreiter LSV Südwest hatte seinen Einstieg ins Turnier mit 1:4 gegen die Stötteritzer vergeigt – und eben auch das Ende, mit 1:3 gegen Chemie II. Für Trainer Alexander Röhling ist Rang drei aber kein Problem: „Wir haben uns gut bewegt, auch Spieler aus der zweiten Reihe, ich bin zufrieden.“

Vierter wurde Motor Gohlis-Nord vor dem anfangs sehr „offenherzig“ spielenden SV Lindenau und dem SV Panitzsch/Borsdorf. Bester Torschütze wurde der Lindenauer Peter Pöschel mit fünf Treffern.

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