14. Februar 2020 / 21:18 Uhr

BSG Chemie Leipzig im grünen Fürstenwalde

BSG Chemie Leipzig im grünen Fürstenwalde

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
BSG Trainer Miroslav Jagatic

BSG Chemie Leipzig vs Wacker Nordhausen, Fu§ball, Regionalliga, 08.12.2019
Chemie-Trainer Miroslav Jagatic fordert von seiner Mannschaft Tore. © Christian Modla
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Die BSG Chemie Leipzig ist am Sonntag beim FSV Union Fürstenwalde zu Gast. Die BSG will Zählbares mit nach Hause nehmen.

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Es geht nach Fürstenwalde, die grüne Stadt an der Spree, wie sie sich selber nennt. Fußball-Regionalligist Chemie Leipzig tritt am Sonntag, 13.30 Uhr, beim Tabellenfünften an. Nominell ist der Zwölftplatzierte aus Leutzsch also Außenseiter, auch das 1:4 aus dem Hinspiel deutet darauf hin. Chemie-Vorstand Frank Kühne verweist aber auch darauf, dass man vor zwei Jahren bei Union mit 2:1 gewann. „Wenn wir dort wieder etwas holen wollen, müssen wir die Backen zusammenkneifen und es muss vieles stimmen.“

Letzteres war in den bisherigen drei diesjährigen Partien der Grün-Weißen noch nicht der Fall, auch wenn beim jüngsten 0:0 gegen Bischofswerda nur eine Art Dosenöffner, sprich ein Tor fehlte. „Wir haben uns nicht belohnt, obwohl genügend Gelegenheiten dazu da waren“, blickt Trainer Miroslav Jagatic zurück und fordert zugleich von seinen Männern, das abzuschütteln. „So naive Fehler wie beim 1:4 im Hinspiel dürfen wir natürlich nicht wieder machen. Denn Fürstenwalde hat eine gute Truppe, die über die Physis kommt und gegen die wir natürlich sehr auf der Hut sein müssen.“

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Zum Hinspielergebnis trugen Unions beste Torschützen Darryl Julian Geurts und Kimmo Hovi mit je einem Treffer bei. Insgesamt hat jeder von ihnen neunmal getroffen. Der Finne und Ex-Leipziger Hovi kam vom FC Inter über den Chemnitzer FC nach Fürstenwalde und sagte auf „fussball.de“ über sein aktuelles Team: „Wir bleiben immer positiv, auch nach Rückständen. Die Stimmung in der Mannschaft ist herausragend, wir haben einen fantastischen Zusammenhalt.“

Vielleicht kann sich Chemie ja ein wenig als Stimmungskiller betätigen. Allerdings bereiten den Grün-Weißen einige Blessuren Sorgen: Tommy Kind und Manuel Wajer laborieren an Schulterverletzungen, Valentino Schubert und Max Keßler plagt die Grippe, Marc Böttger hat Knieprobleme, Pascal Bekker „Rücken“ und Tomas Petracek ist bekanntlich langzeitverletzt. Umso schöner wäre es, wenn Chemie am Sonntag aus der recht hübschen 32 000-Einwohner-Stadt dennoch Zählbares mitbringen würde.

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