10. Juli 2020 / 09:02 Uhr

BSG Chemie Leipzig in Sandersdorf nun doch ohne Fans, aber mit Fanradio

BSG Chemie Leipzig in Sandersdorf nun doch ohne Fans, aber mit Fanradio

Britt Schlehahn
Leipziger Volkszeitung
Die Chemie-Fans sind als fleißige und leidenschaftliche Auswärtsfahrer bekannt.
Die Chemie-Fans sind als fleißige und leidenschaftliche Auswärtsfahrer bekannt. (Archivbild) © Worbser
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Die Anhänger der BSG Chemie Leipzig müssen noch ein wenig länger darauf warten, ihre Mannschaft in Aktion zu sehen. Das für Samstag angesetzte Testspiel bei Union Sandersdorf findet aufgrund des großen Zuschauerinteresses nun doch ohne eben diese Zuschauer statt.

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Leipzig. Der erste Auftritt der BSG Chemie Leipzig in der Vorbereitung auf die kommende Regionalliga-Saison war zu Beginn der Woche noch als öffentliches Testspiel beim Oberligisten SG Union Sandersdorf angekündigt worden. Die aktuell in Sachsen-Anhalt geltende 7. Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die Spiele vor bis zu 1.000 Zuschauern erlaubt, hätte es möglich gemacht.

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Am Donnerstagabend einigten sich allerdings die Vertreter beider Vereine, dass die Partie unter Ausschluss der Fans stattfinden wird. Gingen die Leutzscher zuerst von ungefähr 200 mitreisenden Fans aus, steigerte sich die Zahl im Laufe der Woche auf 700 plus X, die ihre Mannschaft erstmals seit dem 7. März wieder spielen sehen wollten. Mit dieser hohen Zahl an Zuschauern hätte das Hygienekonzept in Sandersdorf aber nicht umgesetzt werden können. Stattdessen wird am Samstag ab 13 Uhr nun das grün-weiße Fanradio Fünfeck FM über das Geschehen auf dem Platz berichten. Auf den Social Media-Kanälen der BSG wurde die Entscheidung durchweg positiv aufgenommen. So steigt die Spannung, wann und wie das erste öffentliche Spiel der Chemiker stattfinden wird.

Bevor in Sandersdorf angepfiffen wird, lädt der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Freitagabend zur Staffeltagung per Videokonferenz. Es geht um den Saisonplan der Regionalliga Nordost. Zur Debatte steht derzeit ein Beginn Mitte August. Die Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena und Chemnitzer FC votieren dagegen für einen späteren Ligastart.