09. Februar 2019 / 07:36 Uhr

BSG Chemie Leipzigs Sportdirektor Andy Müller-Papra „fest vom Aufstieg überzeugt“

BSG Chemie Leipzigs Sportdirektor Andy Müller-Papra „fest vom Aufstieg überzeugt“

Uwe Köster
Leipziger Volkszeitung
BSG Chemie Leipzigs Sportdirektor Andy Müller-Papra ist fest überzeugt vom Aufstieg der Chemiker in die Regionalliga Nordost.
BSG Chemie Leipzigs Sportdirektor Andy Müller-Papra ist fest überzeugt vom Aufstieg der Chemiker in die Regionalliga Nordost. © Uwe Köster
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Im Interview spricht der Geschäftsführer der BSG Chemie Leipzig Andy Müller-Papra über den gewünschten Aufstieg in die Regionalliga und die Pläne für die kommende Saison.

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Am Samstag testet Oberligist BSG Chemie Leipzig gegen Bayernligisten Würzburger FV (14 Uhr, Clade Sportpark Naunhof). Bis zum ersten Punktspiel 2019 sind es noch drei Wochen. Chemie-Sportdirektor Andy Müller-Papra, 37, zum Stand der Vorbereitung bei der Mission Regionalliga-Aufstieg.

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Läuft bisher alles nach Plan?

Was die Trainingseinheiten angeht, ja. Bei den Testspielen leider nicht ganz. Im Trainingslager hatten wir einen Test gegen Viktoria Pilsen geplant, der ist kurzerhand abgesagt worden. Und Zuhause hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, das Match in Meuselwitz musste abgesagt werden. Personall lief auch nicht alles optimal: Sebastian Berg hat sich im Trainingslager das Kreuzband gerissen. Der fällt für die gesamte Rückrunde aus. Licht und Schatten also.

Der neuer Trainer Miroslav Jagatic ist seit vier Wochen im Amt. Ihr Eindruck?

Sehr positiv. Miro hat mich schon in dem Gespräch, das wir vor seiner Verpflichtung hatten, mit seiner Art und Weise überzeugt. Er brennt für Fußball, das setzt er eins zu eins in der Trainingsarbeit um. Er ist sehr akribisch, mit unheimlich viel Einsatz, auch an der Linie. Er erwartet auch viel von den Spielern, die sich auch umstellen müssen. Ich sehe das durchweg positiv.

Was werden die größten Hürden bei der Mission Aufstieg sein?

Die größte Hürde wird sein, ordentlich aus den Startlöchern zu kommen. Das erste Spiel ist leider abgesagt. Wir beginnen also am 3. März gegen Nordhausen II. Das ist ein sehr undankbarer Gegner, weil man nie weiß, wer von oben mitkommt. Es heißt also, in die Spur zu kommen, von Anfang an. Dann müssen wir den Schwung mitnehmen, damit wir unser Ziel Aufstieg auch schaffen.

Kann der Druck ein Problem werden?

Das glaube ich nicht, die Jungs sind das doch gewohnt. In den letzten Jahren ging es doch jedes Jahr entweder um Aufstieg oder Abstieg. Ich bin seit 2014 hier und kenne nichts anderes. Im ersten Jahr haben wir am letzten Spieltag den Aufstieg verpasst, das Jahr darauf den Aufstieg geschafft, ein Jahr später sind wir wieder am letzten Spieltag aufgestiegen und dann am vorletzten Spieltag abgestiegen. Druck war immer da. Die Jungs wissen damit umzugehen.

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Blau Weiß Zorbau - BSG Chemie Leipzig (1:2) Zur Galerie
Blau Weiß Zorbau - BSG Chemie Leipzig (1:2) © Christian Donner
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LESENSWERT

Wird im Hinblick auf die kommende Saison für die Regionalliga geplant?

Ja, wir planen damit, dass wir unser Ziel schaffen. Sollte das nicht klappen, geht es hier auch weiter. Aber wir planen mit Verpflichtungen und Vertragsverlängerungen schon für die Regionalliga. Sollten wir es nicht schaffen, wollen wir gerne die Spieler halten, sodass wir dann im nächsten Jahr den Schritt gehen.

Flutlicht gehört zu den Auflagen in der vierten Liga. Was ist der aktuelle Stand?

Wir haben Flutlichtspiele gemacht, in dem Topf ist schon etwas Geld. Wir werden auch weitere Flutlichtspiele durchführen, die sind noch nicht terminiert. Wir haben ja jetzt wieder zwei Jahre Zeit, die Frist beginnt mit dem Aufstieg wieder von vorn.

Welche weiteren Projekte stehen an?

Einige. Die Sanierung des Fuchstraktes zum Beispiel. Dann soll der Kunstrasen erneuert werden. Wir hoffen, in diesem Jahr ein positives Ergebnis vorzeigen zu können.

Zu wie viel Prozent sind Sie vom Aufstieg überzeugt?

Ich bin fest vom Aufstieg überzeugt, eine Prozentzahl kann ich nicht sagen. Es ist ein Ziel, aber kein Muss.

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