31. Juli 2019 / 20:22 Uhr

BSG Chemie spielt erneut 0:0

BSG Chemie spielt erneut 0:0

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
BSG Trainer Miroslav Jagatic beim Benefizspiel Flutlicht für Leutzsch von Chemie Leipzig gegen Fortuna Düsseldorf am 22.05.2019 im Alfred-Kunze-Sportpark Leipzig (Sachsen).
Miroslav Jagatic und das Punktspiel gegen Viktoria Berlin: One for you, one for me. © Christian Modla
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Der eine Punkt gegen den guten Viktoria Berlin ist hoch verdient.

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Leipzig. Im zweiten Spiel das zweite 0:0. Nach dem torlosen Remis bei Aufstiegsanwärter Wacker Nordhausen hat Regionalliga-Aufsteiger Chemie Leipzig am Mittwochabend im ersten Saison-Heimspiel erneut 0:0 gespielt. Gegen das vor allem technisch starke Team von Viktoria Berlin boten die Leutzscher vor 3237 Zuschauern eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der zweite Saisonpunkt war redlich verdient. Der unermüdlich rackernde Alexander Bury ragte aus der grün-weissen Elf noch heraus.

Echte Torchancen blieben allerdings über die gesamte Spielzeit rar, weil sich die Kontrahenten mit gehörigem Respekt begegneten. Chemie bot – wie schon in Nordhausen – ein massives Fünfer-Mittelfeld auf. Auch die Gäste suchten den Angriff aus sicherer Defensive vornehmlich mit langen Bällen. Der erste dieser überfallartigen Angriffe erfolgte bereits in der fünften Spielminute, endete aber neben dem Tor. Ebenso Chemies erste Möglichkeit durch Alexander Bury nach schönem Angriff über die linke Seite (22. Minute). Das war bis zur Pause allerdings schon alles, wobei die Partie zu keinem Zeitpunkt langweilig war.

DURCHKLICKEN: Das sind die Eindrücke von der ersten Begegnung der BSG Chemie in der Regionalliga Nordost

Wiederaufsteiger BSG Chemie erreichte bei Aufstiegs-Anwärter FSV Wacker Nordhausen ein respektables 0:0 und dadurch den ersten Punkt im Klassenkampf der Regionalliga Nordost. Zur Galerie
Wiederaufsteiger BSG Chemie erreichte bei Aufstiegs-Anwärter FSV Wacker Nordhausen ein respektables 0:0 und dadurch den ersten Punkt im Klassenkampf der Regionalliga Nordost. ©
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Nach dem Seitenwechsel gab es noch einige Halbchancen plus einer sehr guten Einschussmöglichkeit für Bury in der 82. Minute. Er hatte sich diese Möglichkeit mit schöner Energieleistung selbst vorbereitet, ließ zwei Gegner stehen, verfehlte den Kasten aber knapp.

Neuer Dauerkarten-Rekord

Mit dem Remis schienen beide Seiten zufrieden. Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato sagte: „Wir wussten, dass es hier schwierig wird. Man hat gesehen, dass wir noch keine Spitzenmannschaft sind. Aber hier werden auch noch andere ihre Probleme kriegen, wenn Chemie das so durchzieht.“ Und Chemie-Coach Miroslav Jagatic urteilte: „Meine Jungs haben das super gemacht, zumindest in der zweiten Halbzeit. Ich bin erst einmal zufrieden, auch wenn wir manches sauberer zu Ende hätten spielen müssen. Mein Kompliment auch an Viktoria.“

Weitere Meldungen von der BSG Chemie Leipzig

Neben dem zweiten Saisonpunkt, den die Fans nach Abpfiff frenetisch feierten, freuten sich die Chemiker auch über den neuen Dauerkarten-Rekord: 1462 Anhänger wollen die Leutzscher in jedem Heimspiel in der Regionalliga Nordost sehen.

BSG Chemie: Bellot – Wajer, Karau, B. Schmidt, Krahl – F. Schmidt (37. Kessler), Bury, Boltze, Nikolajewski, Wendt (79. Schubert) – Petracek (72. Druschky)
Viktoria Berlin: Flauder – Hoffmann, Schulz, Kapp, Daube (66. Ndualu), Röcker – Becker, Brand, Hüther – Schmidt (57. Cini), Fardjad-Azad (39. Scharkowski)
Tore: keine
Gelbe Karten: Karau und Druschky (Chemie); Azad, Hüther und Scharkowski (Viktoria)
Schiedsrichter: Kluge (Grana)
Zuschauer: 3237

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