24. November 2019 / 16:20 Uhr

BSG Chemie zum dritten Mal in Folge ohne Sieg - 1:1 beim Berliner AK

BSG Chemie zum dritten Mal in Folge ohne Sieg - 1:1 beim Berliner AK

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
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Die BSG Chemie Leipzig blieb zum dritten Mal hintereinander ohne Sieg. © Christian Donner
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Nach dem bitteren Aus im Sachsenpokal und der Heimniederlage gegen den ZFC Meuselwitz konnte der Leipziger Regionalligist auch beim Berliner Ak nicht gewinnen. Immerhin: Nach langem Rückstand erkämpften sich die Leutzscher Kicker ein 1:1 (0:1).

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„Ich bin stolz darauf, wie wir dieses Spiel noch gestaltet haben!“ Torwart Benjamin Bellot fasste die Gemütslage der Chemiker nach dem 1:1 beim Berliner AK treffend zusammen. Denn die BSG hatte vor allem in der zweiten Halbzeit dem Favoriten engagiert und beherzt die Stirn geboten und war dabei sogar nahe an einem Auswärtssieg.

Vor dem Spiel die erste nette Begebenheit, als Rathenows Trainer-Urgestein Ingo Kahlisch sich mit Chemie-Fanreporter Christian Schmidt versöhnte, den er bei der Pressekonferenz vor drei Wochen nach dem Spiel der Optiker gegen die BSG wegen eines Lächelns an der falschen Stelle noch hart attackiert hatte.

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Die BSG Chemie Leipzig blieb zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und rutschte auf Rang elf. Zur Galerie
Die BSG Chemie Leipzig blieb zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und rutschte auf Rang elf. © Christian Donner
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BSG verwertet Chancen nicht

Nach dem Eilenburger Pokalärger sahen die 500 mitgereisten Chemie-Fans dann eine deutliche Reaktion ihrer Mannschaft, die defensiv äußerst konzentriert zu Werke ging. Man überließ den Gastgebern, die gefühlte 80 Prozent Ballbesitz hatten, das Feld, störte zeitig und lief fleißig den Ballführenden an. Allerdings ließ das Spiel in die spitze anfangs die Genauigkeit und Präzision vermissen, so dass es kaum nennenswerte Offensivaktionen gab.

Küc gab den ersten Torschuss der Partie ab (12.). Dann aber Chemie mit guten Gelegenheiten: erst scheiterte Kind (18.), dann folgte der Auftritt von Tomas Petracek, der zweimal die Leutzscher Führung auf dem Fuß hatte (19., 21.), aber im starken Berliner Hüter seinen Meister fand. Praktisch im Gegenzug hatte der BAK einmal Platz, Küc flankte präzise und Cigerci köpfte unhaltbar zum 1:0 ein (23.).

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Chemie dreht auf

Zum Auftakt der zweiten Hälfte verpasste Kahraman nur hauchdünn das 2:0 (48.), doch dann übernahm die BSG. Beherzt wurde gepresst und in die Zweikämpfe gegangen, die Berliner zeigten Wirkung. Nun häuften sich die Torchancen. Petracek (49.) zielte knapp vorbei, Daniel Heinzes Hundertprozentige nach Balleroberung Kind (50.) wurde abgeblockt, ebenso wurde sein Kopfball nach Eckball von Benny Boltze spektakulär von Torwart Bittner entschärft (65.). Und schließlich scheiterte Kind allein vorm Torwart (71.).

Später Ausgleich

Dann kam Florian Kirstein. Der pfeilschnelle Stürmer versetzte die Heim-Abwehr in Panik, als er seine Sturmläufe ansetzte, nur das Schussglück fehlte ihm noch (76.). Aber dann: eine eigentlich zu weite Flanke von Max Kessler erreicht Bury, der einen Berliner ausspielt und per Schlenzer ins lange Eck trifft. 1:1, der hoch verdiente Ausgleich (84.)! Und fast sogar noch der Siegtreffer, als wieder Bury nach Boltze-Ecke frei zum Kopfball kam und erneut Torwart Bittner sensationell rettete (89.). „Da habt ihr zwei Punkte liegen lassen“, meinte Ex-Trainer Dietmar Demuth zu seinem Nachfolger Miro Jagatic. „Wir sind sehr zufrieden, lassen wir die Kirche im Dorf“, resümierte der angesichts des Pfostenschusses von Cigerci (76.) und dessen Freistoß-Chance, die Andy Wendschuch auf der Linie klärte (81.). Auf alle Fälle ein mehr als verdienter Punkt, und wieder ein Team, das sich auf seine Stärke besonnen hat: die mannschaftliche Geschlossenheit.

Berliner AK: Bittner; Siemann; Oschmann; Küc; Cigerci; Razeek (72. Hofmann); Siebeck; Ekalle (88. Bakarr Kargbo); Kahraman (72. Brandt); Gerlach; Merkel.

BSG Chemie: Bellot; Karau; Wendschuch; Bury; Heinze; B. Schmidt; Petracek (70. Kirstein); Kind (90. Nikolajewski); Boltze; F. Schmidt (63. Keßler); Krahl.

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