22. März 2019 / 11:08 Uhr

BTSV und OTSV gehen mit breiter Brust ins Derby

BTSV und OTSV gehen mit breiter Brust ins Derby

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Arend Müller (re., hier im Zweikampf mit dem Gettorfer Torben Dahsel) steht dem Osterrönfelder TSV wieder zur Verfügung.
Arend Müller (re., hier im Zweikampf mit dem Gettorfer Torben Dahsel) steht dem Osterrönfelder TSV wieder zur Verfügung. © Mario M. Koberg
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Die Fußball-Landesliga Schleswig zeichnet sich durch ihre enorme Ausgeglichenheit aus. Jeder kann jeden schlagen – keine Phrase, sondern die Realität. Das birgt auch an Spieltag 22 die Herausforderung für die Klubs aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die nahezu an jedem Wochenende „Sechs-Punkte-Spiele“ vor der Brust haben. Die Big-Points gilt es im Saisonendspurt einzufahren, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen oder im Rennen um die Top-Platzierungen dabei zu bleiben.

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Derby-Time in Büdelsdorf. Es ist das Duell mit der größten Brisanz und dem größten Zuschauerinteresse im Rendsburger Raum. Der BTSV empfängt am Sonnabend (16 Uhr) in der „Kuhle“ im Heisterort den Osterrönfelder TSV. Ein letztes Mal Abstiegskampf? „Beide Mannschaften werden mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben“, ist sich Rolf Bannas, Fußballleiter des Büdelsdorfer TSV, sicher und ergänzt: „Wir brauchen nur noch sechs bis neun Punkte, um komplett durch zu sein. Das werden wir schaffen.“ Dafür müssen die Blau-Weißen an den Sieg aus dem vergangenen Heimspiel, der in Büdelsdorf für Selbstvertrauen sorgte, anknüpfen und vor dem Tor noch effektiver werden. Interimscoach Volker Truschkowski hat deshalb unter der Woche großen Wert auf Abschlussaktionen gelegt. Zudem kehrt Niklas Knutzen nach Verletzungspause zurück in den Kader. „Das erweitert unsere Möglichkeiten im Angriff“, freut sich Bannas.

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Doch einfach wird es für den BTSV im Derby nicht werden. Die Osterrönfelder haben eine Siegesserie aus drei Spielen im Gepäck. „Wir fahren mit breiter Brust nach Büdelsdorf“, zeigt sich OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann angriffslustig. Vor allem die zweiten 45 Minuten gegen Hohenwestedt, in dem sein Team einen Rückstand drehte, machen ihm Mut. „Jetzt müssen wir diese Leistung über 90 Minuten zeigen. Aber die Jungs haben begriffen, um was es im Abstiegskampf geht“, so Fuhrmann, dessen Personalsorgen sich entspannen. Stürmer Mustafa Talha Korkmaz und Arend Müller sind wieder fit und kehren in den Kader zurück.Doch ein hochklassiges Fußballspiel dürfen die Zuschauer wohl nicht erwarten. Die Rasenplätze sind witterungsbedingt in den letzten Wochen sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. „Es geht nur über den Kampf. Die robustere und ehrgeizigere Mannschaft wird gewinnen“, ist sich Fuhrmann sicher und hofft, dass sein Team die Oberhand behalten wird.

Ein Blick in die obere Region der Tabelle. Dort trifft der TuS Jevenstedt im Spitzenspiel am Sonnabend (14 Uhr) auswärts auf die Husumer SV. Der Gastgeber und unangefochtene Tabellenführer der Landesliga ist glasklarer Favorit. „Für mich sind sie ein gefühlter Oberligist“, zeugt TuS-Trainer Michael Rohwedder dem Gegner Respekt. „Husum wird daher sehr dominant auftreten. Sie sind auf allen Positionen besser besetzt“, so der 44-Jährige. Verstecken muss sich sein Team dennoch nicht. Dass der Aufsteiger gegen die Top-Klubs mithalten kann, hat er schon mehrmals bewiesen. „Wir können immer für eine Überraschung sorgen“, weiß Rohwedder, der das Hauptaugenmerk erst einmal auf die Defensivaufgaben legt. „Unser Umschaltspiel und das Gegenpressing muss stimmen. Wir müssen uns taktisch sehr clever anstellen“, fordert der TuS-Coach.

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