25. März 2019 / 13:11 Uhr

Büdelsdorfer TSV und Osterrönfelder TSV mit Nullnummer im Derby

Büdelsdorfer TSV und Osterrönfelder TSV mit Nullnummer im Derby

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Typische Szene im Rendsburger Derby: Der Osterrönfelder Mustafa Talha Korkmaz (gelbes Trikot) unterbindet den Büdelsdorfer Spielaufbau durch ein Foul an Justus Jess.
Typische Szene im Rendsburger Derby: Der Osterrönfelder Mustafa Talha Korkmaz (gelbes Trikot) unterbindet den Büdelsdorfer Spielaufbau durch ein Foul an Justus Jess. © Bobzin/Koberg
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Der TuS Jevenstedt scheitert knapp an der Überraschung gegen die Husumer SV.

Zum ersten Mal nach der Winterpause fand ein Wochenende in der Landesliga Schleswig ohne Spielabsagen statt. Alle 16 Mannschaften der Staffel standen am 22. Spieltag auf dem Rasen. Der Eckernförder SV, der zuvor gleich zweimal hintereinander witterungsbedingt aussetzen musste, erkämpfte sich bei seinem Kaltstart in die restliche Rückrunde ein 2:2 gegen den BSC Brunsbüttel. Während der Büdelsdorfer TSV und der Osterrönfelder TSV sich im Derby mit einer Nullnummer abfinden mussten, baute der Gettorfer SC seine Ungeschlagen-Serie mit einem 2:0-Sieg gegen den VfR Horst weiter aus.

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Büdelsdorfer TSV - Osterrönfelder TSV 0:0

Ein leistungsgerechtes Unentschieden – so der Tenor aus beiden Mannschaften nach dem torlosen Remis im Derby. „Mit dem Punkt können wir leben“, bilanzierte OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. Auch Rolf Bannas, Büdelsdorfs Fußballleiter, sieht es ähnlich: „Den Sieg hatte keine der beiden Mannschaften verdient. Positiv ist, dass wir wieder nicht verloren haben und ohne Gegentor geblieben sind.“ In einer wenig ansehnlichen Partie beherrschten die starken Defensivreihen beider Teams das Geschehen. Während die BTSV-Offensive in der ersten Halbzeit weitestgehend abgemeldet war, kamen die Osterrönfelder durch mehrere Freistöße zu gefährlichen Aktionen. „Auf unsere Defensivstärke können wir aufbauen. Das kann im Saisonendspurt unser Plus sein“, betont Fuhrmann. Dass die optische Überlegenheit der Gäste in der ersten Halbzeit nicht belohnt wurde, lag vor allem am starken BTSV-Keeper Christian Wulff. „Er war der beste Mann auf dem Feld“, lobt Bannas. In den zweiten 45 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften. Büdelsdorfs Interimscoach Volker Truschkowski wechselte im Laufe des zweiten Durchgangs mit Phillip Orlowski und Niklas Knutzen mehr Zug zum Tor ein. Trotz zweier guter Möglichkeiten, blieb beiden Teams jedoch ein Treffer verwehrt.

Klickt euch durch die Derby-Bilder vom Spiel zwischen dem Büdelsdorfer TSV und dem Osterrönfelder TSV:

Büdelsdorfs Justus Jess (re.) kommt mit viel Tempo gegen Dennis Schnepel. Zur Galerie
Büdelsdorfs Justus Jess (re.) kommt mit viel Tempo gegen Dennis Schnepel. ©

Husumer SV - TuS Jevenstedt 2:1

Der TuS Jevenstedt musste sich nach 90 hochintensiven Minuten beim Spitzenreiter Husumer SV knapp mit 1:2 geschlagen geben. „Wir haben alles rausgehauen, aber mehr war heute leider nicht drin“, fasste TuS-Trainer Michael Rohwedder zusammen. Denn die HSV erzeugte über weite Strecken der Partie mehr Druck und agierte vor allem im letzten Drittel deutlich aggressiver als die Jevenstedter. Die Überlegenheit der Gastgeber führte zu den zwei Toren von Hendrik Fleige (7.) und Niklas Ludwig (47.). Zwar kam der TuS durch den Anschlusstreffer von Timo Klug (87.) noch einmal heran. „Doch Husum hat es im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt runtergespielt“, musste Rohwedder einsehen.

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VfR Horst - Gettorfer SC 0:2

Auf dem Papier steht ein souveräner 2:0-Auswärtssieg des Gettorfer SC. Doch die 90 Minuten in Horst zeigten ein anderes Bild. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Allerdings haben wir es verpasst, Ruhe ins Spiel reinzubekommen“, moniert GSC-Trainer Christian Schössler. In einer hitzigen Partie gingen die Gäste nach einer Standardsituation durch den Treffer von Yannik Herzig (21.) verdient in Führung. Tim Marten Wick (45.) baute die Führung kurz vor dem Pausenpfiff weiter aus. „Wir hätten das Ergebnis noch höher gestalten können. Die Torchancen waren da“, erklärt Gettorfs Trainer. Doch so blieb Horst im Spiel und warf alles nach vorne. Der Anschlusstreffer hätte durchaus fallen können. Doch die Defensive der Rot-Weißen hielt stand und sicherte Gettorf somit den ersten Dreier im neuen Jahr.

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Eckernförder SV - BSC Brunsbüttel 2:2

Ein Unentschieden, mit dem beide Mannschaften leben können. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe“, bilanzierte der Trainer des Eckernförder SV, Maik Haberlag. Trotz fehlender Wettkampfpraxis kam sein Team gut in die Partie und ging durch einen traumhaften Freistoß von Ole Altendorf (20.) in Führung. Doch lange währte diese nicht. Der BSC kam besser in die Partie, dem ESV fehlten die Mittel, sich gegen das frühe Anlaufen der Gäste zu wehren. „Der Ausgleich ist dann ein absolutes Geschenk von uns“, hadert Haberlag, dessen Mannschaft jedoch nicht aufsteckte und durch Christopher-Dirk Nommels (41.) wiederum per Standardsituation – dieses Mal auf kuriose Art und Weise nach einem schnell ausgeführtem Freistoß – die erneute Führung erzielte. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein Abnutzungskampf. Während die Gastgeber die Führung bis zum Ausgleich in der 83. Minute eisenhart verteidigten, rannte Brunsbüttel stetig an. „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Im zweiten Durchgang hat man uns die fehlende Spielpraxis angemerkt“, ordnete Haberlag ein.

TSV Nordmark Satrup - TSV Altenholz 6:2

Klickt euch durch die Top-Elf der Hinrunde in der Landesliga Schleswig 2018/19:

Tor: Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg). Zur Galerie
Tor: Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg). ©

Der TSV Altenholz erwischte beim Tabellenzweiten einen schwarzen Nachmittag und steckt nun mitten im Abstiegskampf. Nach der 2:6-Pleite befindet sich die Mannschaft von Trainer Kristian Hamm auf dem Relegationsplatz. „Wir hatten weder Einsatz noch Laufbereitschaft und haben uns dem Schicksal ergeben“, zeigte sich TSVA-Co-Trainer Marco Schnoor frustriert. Über die kompletten 90 Minuten kamen die Gäste nie richtig ins Spiel. Satrup durfte einige sehr einfache Tore erzielen. „Unsere Situation ist nun sehr gefährlich. Wir müssen endlich punkten“, mahnte Schnoor mit Blick auf die Tabelle.