02. Februar 2018 / 00:00 Uhr

Budenzauber im Anklamer Volkshaus

Budenzauber im Anklamer Volkshaus

Wolfgang Dannenfeldt
Ostsee-Zeitung
Auch die Kicker des SV Ostseebad Ückeritz (r.) sind morgen beim HallenCup dabei. Sie sind als bester Dritter in die Endrunde gekommen.
Auch die Kicker des SV Ostseebad Ückeritz (r.) sind morgen beim HallenCup dabei. Sie sind als bester Dritter in die Endrunde gekommen. © Werner Franke
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Acht Mannschaften des Fußballverbandes spielen um den Hallen-Cup / Rot-Weiß Wolgast gehört zum Favoritenkreis

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Morgen rollt der Ball wieder unterm Hallendach. Im Anklamer Volkshaus sind ab 13.00 Uhr acht Männerteams vertreten, die sich für die Endrunde um den Hallen-Cup des Kreisfußballverbandes Greifswald-Vorpommern qualifiziert haben. Inoffiziell gilt dieses Turnier auch als Hallenkreismeisterschaft.

Da sollte von vornherein attraktiver, tempogeladener Sport garantiert sein. Mit am Ball sind neben den hiesigen Teams Rot-Weiß Wolgast I und II sowie der SV Ückeritz, auch der SV Murchin/Rubkow, SV Alt-Tellin, Puls Greifswald, der Pelsiner SV, Torgelower FC Greif II, die SG Karlsburg/Züssow II und der SV Loitzer Eintracht. Die Auslosung der zwei Viererstaffeln erfolgt unmittelbar vor Turnierbeginn.

Einen Gewinner in diesem auserlesenen Teilnehmerfeld aus Kreisliga- und Kreisoberliga-Mannschaften vorauszusagen, erscheint äußerst schwierig. Nach den Leistungen der Vorrunde zu urteilen, sollte vor allem der Kreisoberligist Rot-Weiß Wolgast I ganz vorn mitspielen können. Immerhin verfügen die Rot-Weißen mit Kohr, Kollhoff, Künnemann oder Zok über ausgezeichnete Hallenfüchse. Doch Trainer Erik Lüdtke wiegelt ab: „Natürlich wollen wir eine gute Rolle spielen. In erster Linie geht es aber darum, Spaß zu haben." Auch Trainer Marcel Weinert vom Team Wolgast II hält den Ball flach. „Platz fünf ist unsere Zielstellung. Wenn mehr dabei herauskommt, um so schöner“, so seine Aussage.

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Unterdessen steht für den Ückeritzer Coach Robert Stein fest. „Wir gehören zu denen, die ohne Druck in dieses Turnier gehen. Letztlich haben wir nichts zu verlieren. Allein das Erreichen der Endrunde war schon ein Erfolg“, so sein Statement.

Übrigens wird in der Peenestadt auf 5x2 Meter-Tore gespielt. Wie Kenner wissen, braucht man da nicht lange auf einen Torjubel warten.