17. Juni 2022 / 08:40 Uhr

Budget, Leitlinie, Stimmung: HSV-Finanzvorstand Wüstefeld gibt Einblicke in Transfer-Planungen

Budget, Leitlinie, Stimmung: HSV-Finanzvorstand Wüstefeld gibt Einblicke in Transfer-Planungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld gibt sich mit Blick auf die kommende Transfer-Phase optimistisch.
HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld gibt sich mit Blick auf die kommende Transfer-Phase optimistisch. © IMAGO/Waldmüller/Philipp Szyza/agefotostock (Montage)
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Der Hamburger SV visiert auch im fünften Zweitliga-Jahr die Rückkehr in die Bundesliga an. Dazu wollen die Hanseaten ihren Kader in diesem Transfer-Sommer verstärken. HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld gibt Einblicke in die Planungen des einstigen Erstliga-Dinos.

HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld sieht den Hamburger Zweitligisten für Aktivitäten auf dem Transfermarkt gerüstet. "Wir arbeiten derzeit mit einem Transferbudget, das vom Aufsichtsrat freigegeben wurde und das uns in der aktuellen Personal- und Saisonplanung handlungsfähig macht", sagte er in einem Interview auf der Webseite des Vereins. "Wir werden versuchen, uns weitere Mittel zu erarbeiten. Für die Wettbewerbsfähigkeit in der Zweiten Liga sehe ich uns gut aufgestellt." Wie hoch das Budget ist, ließ er offen.

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Am Samstag beginnt für die Mannschaft von Trainer Tim Walter die Vorbereitung auf das fünfte Zweitliga-Jahr mit zweitägigen Leistungstests. Nach vier vergeblichen Anläufen - zuletzt dem Scheitern in der Relegation gegen den Bundesliga-16. Hertha BSC - haben die Verantwortlichen wie Sportvorstand Jonas Boldt und Wüstefeld das Ziel Aufstieg klar formuliert.

"Unsere Leitlinie für das nächste Geschäftsjahr lautet: Wir wollen vereint sein, müssen uns aber auch sportlich und wirtschaftlich so bewegen, dass der HSV dorthin kommt, wo er hinwill", sagte Wüstefeld. Dabei gehe es nicht "um Einzelpersonen wie Jonas oder mich, es muss im Kern immer um die Raute gehen".

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Verhältnis mit Vorstand Boldt angeschlagen

In der etwas mehr als dreieinhalbwöchigen Sommerpause hatte es auf vielen Ebenen Unruhe im Verein gegeben. Das räumte auch der Medizin-Unternehmer ein: "Sicherlich hatten wir in den letzten Wochen nicht die gute, euphorisierte Stimmung, wie wir sie nach dem sportlichen Hoch in der Endphase der abgelaufenen Saison bei uns erlebt haben."

So soll das Verhältnis zu seinem Vorstandskollegen Boldt nicht spannungsfrei sein. Auch Wüstefelds Sparpläne unter anderen für die Geschäftsstelle einhergehend mit einem Personalabbau sollen für Unmut gesorgt haben.