13. Oktober 2018 / 08:31 Uhr

Budissa Bautzen steht nach Elfmeterkrimi im Achtelfinale

Budissa Bautzen steht nach Elfmeterkrimi im Achtelfinale

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Budissa Bautzens Tony Schmidt verlädt Plauens Torhüter Szcepankiewicz (l.) beim Elfmeter zur 1:0-Führung.
Budissa Bautzens Tony Schmidt verlädt Plauens Torhüter Szcepankiewicz (l.) beim Elfmeter zur 1:0-Führung. © Torsten Zettl
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Das Team von Trainer Torsten Gütschow wirft Oberligist Plauen mit 6:4 n.  E. aus dem Sachsenpokal. 

Dresden. Gestern Abend haben Oberligist VFC Plauen und Viertligist Budissa Bautzen die dritte Runde um den Landespokal. Vor 703 Zuschauern setzten sich die Gäste mit 6:4 (1:1, 1:1, 1:0) nach Elfmeterschießen durch. Tony Schmidt hatte Budissa in Führung gebracht (27./Foulelfmeter), Stefan Fritzlar (52.) den Ausgleich markiert. Im Elfmeterschießen parierte Torhüter Maik Ebersbach den Schuss von Patrick Grandner, alle fünf Bautzener Schützen trafen. Die Achtelfinalauslosung findet am Montag in Leipzig statt.

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Budissas Coach Torsten Gütschow gab wie angekündigt einigen Anschlusskadern von Beginn an eine Chance (Langr, Bär, Merkel). Zudem stand der Ex-Plauener Philipp Dartsch in der Startelf. Der 25-Jährige, der vor der Saison von Bayern Hof kam, konnte aufgrund einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten.

Die Spreestädter begannen stürmisch. Nur mit Mühe konnte VFC-Keeper Szczepankiewicz einen Distanzschuss von Jonas Krautschick parieren (8.). Später versuchte sich der agile Tony Schmidt aus der Distanz, eher er einen an Ciapa verwirkten Strafstoß zur Führung nutzte. „Danach haben wir zu wenig investiert“, kritisierte Gütschow nach dem Abpfiff. Plauen kam auf, traf zweimal Aluminium (Morosow, Albustin), ehe Fritzlar wenige Minuten nach dem Seitenwechsler ausglich. Erst nach dem Ausgleich verstärkte Budissa seine Offensivbemühungen wieder, aber Merkel verpasste den zweiten Treffer für die Gäste (61.). Auf der Gegenseite klärte Torhüter Ebersbach zweimal gegen Albert (73., 90.).

In der Verlängerung war es Marek Langr, der die erste Chance für Bautzen verzeichnete (92.). Beide Teams spielten danach mit offenem Visier, ohne zum Erfolg zu kommen.

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