10. Oktober 2020 / 10:37 Uhr

Budissa Bautzen und Niesky im Sachsenpokal-Achtelfinale

Budissa Bautzen und Niesky im Sachsenpokal-Achtelfinale

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Symbolbild
Budissa Bautzen und Eintracht Niesky stehen in der nächsten Runde des Sachsenpokals. © Christian Modla
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Während Bautzen gegen den Radebeuler BC klar gewinnt, liefert der Großenhainer FV dem Niesky einen großen Kampf.

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Dresden. Die Fußball-Landesligisten Budissa Bautzen und Eintracht Niesky stehen im Achtelfinale um den Landespokal. Bautzen setzte sich zu Hause vor 213 Zuschauern gegen Liga-Kontrahent Radebeuler BC mit 3:0 (1:0) durch, Niesky gewann das Landesliga-Duell gegen den Großenhainer FV mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung. Die beiden Drittligisten Dynamo Dresden und FSV Zwickau erhielten ein Freilos. Das Achtelfinale wird am Dienstag in Leipzig ausgelost. Pokalverteidiger ist der Chemnitzer FC. Die Partie zwischen dem Radefelder SV und dem Bischofswerdaer FV musste verlegt werden, da der Regionalligist sieben Spieler, die sich in Quarantäne befinden, nicht einsetzen kann.

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Im Bautzener Stadion Müllerweise neutralisierten sich beide Teams vor der Pause, Höhepunkte waren selten. Kein Wunder, beide Trainer hatten nahezu ihre Bestbesetzung aufs Feld geschickt. Knackpunkt der Partie war die 41. Minute, als Radebeuls Daniel Maresch, vor der Saison aus Schiebock gekommen, mit „Rot“ vom Platz flog. Kurz danach der zweite Schock für die Gäste: Budissas Oldie Karel Vrabec besorgte das 1:0 (45.+1). In der 73. Minute durfte auch der 36-jährige Tscheche vorzeitig duschen (Gelb-Rot).

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Fünf Minuten später war das Duell entschieden, nachdem Pavel Patka, der mit Budissa schon in der 4. Liga spielte, auf 2:0 erhöht hatte. Während die Spreestädter den Treffer des Innenverteidigers bejubelten, gerieten Patka und RBC-Kapitän Eric Talke aneinander und sahen jeweils die Ampelkarte. Für den 3:0-Endstand sorgte schließlich Julien Hentsch in der dritten Nachspielminute.

Auch in Niesky ging es nicht ohne Platzverweis über die Bühne. In der 67. Minute sah der Großenhainer Spielführer Eric Bachmann die Rote Karte, aber die Gäste hielten das torlose Remis bis zur Verlängerung – und dort sogar bis in die 116. Spielminute. Dafür wurde es ganz am Schluss noch mal richtig wild: Oliver Merkel machte in der 115. Minute die langersehnte Führung und Tommy Klotke mit dem 2:0 in der 119. Minute scheinbar den Deckel drauf, doch mit dem 2:1-Anschluss (120.) jagte der GFV dem Gastgeber noch mal einen gehörigen Schreck ein. Kurz darauf war aber Schluss.

Mit dem Dresdner Stadtpokalsieger SG Weißig ist noch ein Verein aus der 8. Liga dabei. Am Sonntag erwartet die Sportgemeinschaft Oberligist FC Eilenburg. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt es zum Stadtderby zwischen dem Dresdner SC und Landesliga-Neuling SG Striesen. Zur gleichen Zeit trifft der SC Borea im heimischen Jägerpark auf Einheit Kamenz. Am Sonntag empfängt Landesliga-Aufsteiger FV 06 Laubegast den Viertligisten Lok Leipzig.