06. März 2022 / 11:32 Uhr

Budissa Bautzen verzichtet 2022/23 auf die Regionalliga

Budissa Bautzen verzichtet 2022/23 auf die Regionalliga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
In der Regionalliga-Saison 2022/23 wird Budissa Bautzen definitiv nicht mitmischen. © Imago/Ralph Peters
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Auch wenn die Erfurter und die Plauener mit zwei Spielen Rückstand noch locker an den Bautzenern vorbei-, bzw. davonziehen können, spielt Budissa ein Wörtchen im Aufstiegskampf mit. Sollte das klappen, nimmt dan die Gelegenheit aber nicht wahr. Das Oberlausitz-Derby am Wochenende musste ausfallen.

Dresden. Das für Sonnabend angesetzte Derby in der Fußball-Oberliga Süd zwischen dem FC Oberlausitz und dem Bischofswerdaer FV wurde am Freitag vom Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) abgesagt. Begründung: In Neugersdorf war Schnee gefallen und der Rasenplatz daraufhin von der Stadtverwaltung gesperrt worden. NOFV-Spielleiter Frank Nicolai: „Bis zum 11. März muss mir ein neuer Termin benannt und bis spätestens 1. Mai das Derby nachgeholt werden. Einigen sich die Vereine nicht, lege ich den Nachholtermin fest.“

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„Nach nur einem Jahr in der Oberliga wäre das zu früh“

Budissa Bautzen, diesmal spielfrei, gab am Freitag bekannt, keine Regionalliga-Lizenz zu beantragen. Aktuell rangieren die Spreestädter punktgleich mit Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt auf Platz zwei der Süd-Staffel. Ex-Spieler und Vizepräsident Sven Johne zur Entscheidung des Vereins: „Sportlich sind wir aktuell zufrieden mit dem Verlauf der Saison und es ist auch kein Geheimnis, dass wir das Ziel Regionalliga in unserer Vision mit eingearbeitet haben, aber der Schritt kommt dieses Jahr definitiv zu früh. Wir haben uns nach dem Abstieg im Sommer 2019 für einen geordneten und konsolidierten Neustart entschieden.“

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Budissa war vor drei Jahren nach dem Abstieg in die Oberliga freiwillig in die Landesliga gegangen. Im Vorjahr stieg Bautzen nach einen 2:1 in der Relegation gegen den SC Freital in die Oberliga Süd auf und spielt dort aktuell um den Staffelsieg mit. „Für einen Aufstieg in die vierthöchste Liga müssen weitere Puzzleteile an die richtige Stelle gesetzt werden, sodass ein Gesamtbild entstehen kann. Nach nur einem Jahr Spielzeit in der Oberliga wäre das zu früh“, so Johne. Das nächste Punktspiel bestreitet Budissa am 13. März beim Titelfavoriten im Erfurter Steigerwaldstadion.

Pirna gewinnt Test

Derweil hat der Sächsische Fußball-Verband (SFV) die Spieltage für den Re-Start in der Landesliga und den Landesklassen terminiert. Für den 19./20. März setzte der SFV bereits Nachholspiele an. Auch die Laubegaster, die am Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Sportplatz an der Steirischen Straße gegen Landesliga-Spitzenreiter SC Freital testen, müssen schon ran. Zuvor steht am 13. März das Pokal-Achtelfinale bei Handwerk Rabenstein an, eine Woche später gastieren in der Sachsenliga die Markkleeberger in Laubegast.

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Liga-Kontrahent VfL Pirna-Copitz gewann sein erstes Testspiel in diesem Jahr mit viel Mühe gegen Stadtoberligist Eintracht Dobritz (2:1). Florian Klengel brachte die Gäste in Führung (12.), John-Benedikt Henschel (44.) und VfL-Kapitän Philipp Kötzsch (60.) trafen für die Copitzer. Chancenlos war Achtligist FC Dresden im Vorbereitungsspiel beim SV Bannewitz aus der Landesklasse Mitte (0:6). Paul Augustin (2), Patrick Wolf, Giorgio Gattano und Neuzugang Tomas Daniel Florencio Dionisio erzielten die SVB-Treffer.

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