27. November 2016 / 22:46 Uhr

Bugdoll schießt Adenstedt zum Sieg

Bugdoll schießt Adenstedt zum Sieg

Sönke Rathje
Bortfelds Jan-Niklas Strutz (Mitte) kommt hier zuerst an den Ball. Am Ende setzten sich aber die Adenstedter durch. USER-BEITRAG
Bortfelds Jan-Niklas Strutz (Mitte) kommt hier zuerst an den Ball. Am Ende setzten sich aber die Adenstedter durch. © Sönke Rathje
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Das Topspiel der 1. Kreisklasse zwischen Münstedt und Vechelde musste aufgrund der Platzverhältnisse entfallen.

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Die SG Adenstedt überwintert durch ihren Arbeitssieg nun punktgleich mit den Vecheldern auf Platz drei der Tabelle, nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter Münstedt.

SG Adenstedt - TB Bortfeld 3:2 (0:1). Durch sein Tor zum 3:2 in der 87. Minute rettete Sören Bugdoll seinen Adenstedtern den Sieg. Adenstedts Trainer Frank Leitermann war nach dem Spiel aufgebracht: „Ich habe selten eine Mannschaft erlebt, die nur über Fouls agiert und versucht, das Spiel kaputt zu machen. Nach 30 Fouls habe ich aufgehört zu zählen!“

Die Taktik schien jedoch lange erfolgsversprechend zu sein, der Gast ging mit einer 1:0-Führung in die Halbzeitpause. „Wir haben zur zweiten Halbzeit umgestellt und offensiver gespielt, zum Glück wurden wir dafür belohnt“, freute sich Leitermann unter anderem über den Doppelschlag von Mike Münstedt in der 56. und 58. Minute.

„Gegen Bortfelds Taktik werden sich noch andere Mannschaften schwertun. Daher bin ich stolz auf mein Team, dass wir die drei Punkte geholt haben“ zog der SG-Coach sein Fazit.

Tore: 0:1 Schwalm (13.), 1:1 Münstedt (56.), 2:1 Münstedt (58.), 2:2 Kalweit (81., Foulelfmeter), 3:2 Bugdoll (87.).

BSC Bülten - Eintracht Edemissen II 1:4 (1:2). Die auswärtsschwache Eintracht gewann deutlich in Bülten. „Wir haben es nicht geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Vor allem das schnelle Gegentor hat uns verunsichert“, sagte Bültens Co-Trainer Kai Werner. Anstatt eng bei den Leuten zu stehen und über die Außen nach vorne zu spielen, agierte der BSC mit langen Bällen und ließ dem Gast zu viel Platz im Mittelfeld. „Nach dem 3:1 haben wir den Faden dann komplett verloren. Das war kein gutes Spiel - der Sieg für Edemissen geht absolut in Ordnung, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist“, bilanzierte Werner.

Tore: 0:1 Hilker (6.), 0:2 Poersch (28.), 1:2 Frühling (38.), 1:3 Eigentor (50.), 1:4 Osten-Goebel (90.+1).

SV Bettmar - Marathon Peine 1:1 (1:0). Marathon verpasste die Revanche für den Punktabzug gegen das Schlusslicht aus Bettmar und spielte nur Unentschieden. „Wir haben sehr gut angefangen und waren in der ersten Hälfte klar überlegen, leider haben wir es versäumt, das 2:0 nachzulegen“, sagte Bettmars Obmann Tobias Dube.

Marathon drehte in der zweiten Halbzeit stärker auf und kam zu mehr Torabschlüssen. Schließlich war es Sergei Wolochow, der die drohende Niederlage abwenden konnte und seiner Mannschaft noch einen Punkt bescherte.

Überschattet wurde das Spiel durch eine Verletzung von Bettmars Spielertrainer Kevin Zenker. „Kevin hat sich in der 85. Minute ohne Fremdeinwirkung verletzt und musste vom Krankenwagen abgeholt werden, daher hatten wir auch zehn Minuten Nachspielzeit“, berichtete Dube.

Tore: 1:0 Ljevar (26.), 1:1 Wolochow (80.).

Adler Handorf - TSV Zweidorf/Wendeburg 4:4 (1:3). Die Adler zeigten Moral und holten am Ende einen Punkt. Die erste Halbzeit ging eindeutig an die Gäste, die durch Tim Hein bereits in der fünften Spielminute die Führung erzielten. Handorf steckte jedoch in der zweiten Hälfte nicht auf und ging sogar zwischenzeitlich in Führung.

„Es war unglücklich, dass wir nach der Führung die Punkte nochmal aus der Hand gegeben haben“, ärgerte sich Adler-Coach Stephan Schrul über den Ausgleich. „Es war ein Freistoß aus 40 Metern, unser Torwart und Abwehrspieler werden sich nicht einig, so konnte der Ball zu Wendeburgs Walter durchrutschen, der ihn reinspitzelte.“ Schrul sah aber insgesamt zwei Teams auf Augenhöhe: „Das Spiel hatte heute keinen Sieger verdient.“

Tore: 0:1 Hein (5.), 0:2 Weber (18.), 1:2 Bender (30., Foulelfmeter), 1:3 Atal (45.+2), 2:3 Omar (49.), 3:3 Schönball (56.), 4:3 Mucha (59.), 4:4 Walter (75.).

MTV Wedtlenstedt - TSV Wendezelle II 1:3 (1:2). Der TSV Wendezelle gewann sein Auswärtsspiel auch dank zweier „Wölfe“: Vater Stefan Wolf (51) und Sohn Tom-Ole (18) standen gemeinsam auf dem Platz und zeigten gute Leistungen. „Die ersten 20 Minuten waren schlecht von uns, wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben keine zweiten Bälle gewonnen - der Rückstand war daher absolut verdient“, ärgerte sich TSV-Coach Heino Meißner.

Erst der Ausgleich sorgte für mehr Sicherheit bei den Gästen, die das Spiel noch in der ersten Halbzeit drehen konnten. „Der Halbzeitstand war etwas glücklich, aber durch die schnelle 3:1-Führung nach Wiederanpfiff und die vielen nicht genutzten Chancen in der zweiten Hälfte, geht der Sieg absolut in Ordnung“ bilanzierte Meißner.

Tore: 1:0 Wershofen (7.), 1:1 Peters (25.). 1:2 Heil (36.), 1:3 Meier (48., Foulelfmeter).

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