21. Oktober 2019 / 16:16 Uhr

Berichte: Bulgarien hat Nachfolger für Ex-Nationaltrainer Krassimir Balakov gefunden

Berichte: Bulgarien hat Nachfolger für Ex-Nationaltrainer Krassimir Balakov gefunden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Krassimir Balakov ist nach dem Rassimus-Eklat in der EM-Qualifikation als bulgarischer Nationaltrainer zurückgetreten. Jetzt steht laut Medienberichten sein Nachfolger fest.
Krassimir Balakov ist nach dem Rassimus-Eklat in der EM-Qualifikation als bulgarischer Nationaltrainer zurückgetreten. Jetzt steht laut Medienberichten sein Nachfolger fest. © Getty Images
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Der bulgarische Fußballverband hat offenbar einen Nachfolger für den zurückgetretenen Nationaltrainer Krassimir Balakov gefunden. Der frühere Profi des VfB Stuttgart hatte seinen Posten nach dem Rassismus-Skandal in der EM-Qualifikation geräumt und soll laut Medienberichten von Georgi Dermendschiew beerbt werden.

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Georgi Dermendschiew wird nach Medienberichten neuer Trainer der bulgarischen Nationalmannschaft. Er tritt die Nachfolge des früheren Bundesliga-Profis Krassimir Balakow an, der im Zuge des Rassismusskandals zurückgetreten war. „Georgi Dermendschiew hat zugesagt“, wurde Verbands-Vizepräsident Jordan Letschkow am Montag zitiert. Es seien noch letzte Details zu klären. Der 64-Jährige hatte zuletzt Lewski Sofia trainiert.

Bulgariens Fußballverband steht seit Tagen in den Schlagzeilen. Beim 0:6 in der EM-Qualifikation gegen England hatten bulgarische Fans für rassistische Entgleisungen, wie Affenlaute, gesorgt und den Hitler-Gruß gezeigt. Dem bulgarischen Verband droht eine harte Strafe durch die Europäische Fußball-Union UEFA. Die Bulgaren sind in der EM-Qualifikationsgruppe A mit nur drei Punkten aus sieben Spielen Letzter und haben keine Chance mehr auf die EM-Teilnahme.

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Die Polizei fasste einige der mutmaßlichen Täter, die das Stadion zunächst noch unbehelligt verlassen konnten, kurz nach den Vorfällen. Im Zuge des Skandals war noch vor Balakov auch der bisherige Präsident des bulgarischen Fußballverbands, Borisslaw Michailow, von seinem Amt zurückgetreten.