15. September 2020 / 20:00 Uhr

Bundeseinheitliche Regelung: VfL Wolfsburg plant mit 6000 Zuschauern zum Liga-Start!

Bundeseinheitliche Regelung: VfL Wolfsburg plant mit 6000 Zuschauern zum Liga-Start!

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Große Freude: Der VfL Wolfsburg (r. Manager Jörg Schmadtke, l. Geschäftsführer Michael Meeske) kann zum Liga-Start mit 6000 Zuschauern planen.
Große Freude: Der VfL Wolfsburg (r. Manager Jörg Schmadtke, l. Geschäftsführer Michael Meeske) kann zum Liga-Start mit 6000 Zuschauern planen. © Boris Baschin / Roland Hermstein
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Was für ein Paukenschlag! Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg plant zum Liga-Start gegen Bayer Leverkusen mit 6000 Zuschauern in der VW-Arena! Das macht eine bundeseinheitliche Regelung möglich, die am Dienstag beschlossen wurde.

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Ein weiterer großer Schritt in Richtung Normalität: Anders als ursprünglich angedacht plant der VfL Wolfsburg zum Liga-Start gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (18 Uhr) nun nicht mehr "nur" mit 500 Fans, sondern mit 6000 Zuschauern in der VW-Arena. Möglich macht das eine bundeseinheitliche Regelung, auf die sich die Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer am Dienstagnachmittag geeinigt haben.

Der Beschluss besagt, dass Zuschauer zunächst bis Ende Oktober auf Probe in allen Stadien zugelassen sein werden - wenn auch nur in begrenzter Anzahl. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Für den VfL bedeutet das, er darf voraussichtlich 6000 der insgesamt 30.000 Plätze in der VW-Arena gegen Leverkusen besetzen. Dies wird auch gegen den FC Augsburg (4. Oktober, 15.30 Uhr) und gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld (25. Oktober, 15.30 Uhr) der Fall sein. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. Gäste-Fans und Alkohol bleiben weiterhin untersagt.

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Zuletzt hätte die niedersächsische Corona-Verordnung nur 500 Zuschauer zum Liga-Auftakt möglich gemacht. Die lokalen Gesundheitsbehörden haben zwar weiterhin das letzte Wort bei der Teilzulassung von Zuschauern, es müsse das aktuelle regionale Pandemie-Geschehen berücksichtigt werden - doch der VfL plant jetzt mit ebenjener Anzahl an Zuschauern gegen Bayer. „Wir sind bereit für 6000 Fans und begrüßen, dass es nun eine vorläufige einheitliche Regelung in allen Stadien gibt“, sagt VfL-Manager Jörg Schmadtke. Geklärt werden muss jetzt mit den örtlichen Behörden lediglich noch, ob sich die 20 Prozent auf die Gesamtkapazität oder ausschließlich auf das Sitzplatz-Kontingent beziehen. Sollte Letzteres der Fall sein, dürften "nur" 5200 Zuschauer in die Arena.

Infos zum Ticketkauf

Egal, ob es letztlich 5200 oder 6000 Zuschauer sein werden, die Freude beim VfL ist groß. "Mit unserem bereits vor Wochen erarbeiteten Konzept sind wir in der Lage, die maximal mögliche Anzahl von Fans unter Einhaltungen sämtlicher Hygiene-Vorschriften ins Stadion zu lassen. Natürlich stimmen wir uns bei den weiteren Planungen nach wie vor eng mit den lokalen Behörden ab“, sagt VfL-Geschäftsführer Michael Meeske, der zudem den Fans so schnell wie möglich den Ticketkauf ermöglichen will. „In unserem Onlineshop muss die neue Lage noch angepasst werden. Im Laufe des Mittwochs stehen dann die zusätzlichen Karten zum Verkauf bereit.“

Wichtig für alle Fans und diejenigen, die bereits ein Ticket für das Leverkusen-Spiel erworben haben: Sobald die zusätzlichen Karten verfügbar sind, wird der VfL das am Mittwoch über seine Homepage sowie die Social-Media-Kanäle kommunizieren. Die Tickets derer, die bereits eines gekauft haben, behalten nach wie vor ihre Gültigkeit. Diese Fans haben ihre Karte sicher.