14. Mai 2022 / 17:28 Uhr

Nach Remis gegen RB Leipzig: Arminia Bielefeld steht als zweiter Bundesliga-Absteiger fest

Nach Remis gegen RB Leipzig: Arminia Bielefeld steht als zweiter Bundesliga-Absteiger fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Enttäuschung bei Bielefeld-Trainer Marco Kostmann. 
Enttäuschung bei Bielefeld-Trainer Marco Kostmann.  © Getty Images
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Die Zeit von Arminia Bielefeld in der Bundesliga ist nach zwei Jahren erst einmal wieder vorbei. Die Mannschaft von Trainer Marco Kostmann erkämpfte sich am Samstag am letzten Spieltag daheim gegen RB Leipzig zwar einen Punkt, muss aber trotzdem den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

Arminia Bielefeld steht nach der SpVgg Greuther Fürth als zweiter Bundesliga-Absteiger fest. Die Ostwestfalen holten am letzten Spieltag am Samstag gegen RB Leipzig zwar einen Punkt (1:1), verpassten es aber trotzdem, noch auf den Relegationsplatz vorzustoßen.

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Nach zwei Jahren in Deutschlands höchster Spielklasse muss die Arminia wieder Abschied nehmen. Im Sommer 2020 war den Bielefeldern unter dem damaligen Trainer Uwe Neuhaus elf Jahre nach dem bis dahin letzten Abstieg als Meister der 2. Liga die Rückkehr in die Bundesliga gelungen. Im ersten Jahr führte Neuhaus-Nachfolger Frank Kramer die Mannschaft auf Rang 15 und damit zum direkten Klassenerhalt. Jetzt bleibt unter Marco Kostmann nur der vorletzte Tabellenplatz mit der traurigen Bilanz von nur fünf Siegen bei 13 Unentschieden und 16 Niederlagen.

War die Defensivleistung mit 53 Gegentreffern noch in einem ähnlichen Bereich wie bei den Konkurrenten, präsentierte sich Bielefeld offensiv über weite Strecken der Saison einfach zu harmlos. Nur 27 Tore gelangen den Ostwestfalen. In keinem Ligaspiel in der Abstiegssaison gelangen dem Klub von der Alm mehr als zwei Treffer. Die beiden höchsten Saisonsiege waren gegen den VfL Bochum, in Leipzig und bei Eintracht Frankfurt (jeweils 2:0). Die deutlichsten Pleiten setzte es bei Bayer Leverkusen, Mainz 05 und beim VfL Wolfsburg (jeweils 0:4). Für positive Emotionen bei vielen Arminia-Anhängern sorgte vor dem letzten Spieltag immerhin die überraschende Wende im Vertrags-Poker mit Publikumsliebling Fabian Klos, der seinen auslaufenden Kontrakt doch noch um ein Jahr verlängerte.

Unklar ist, wie es bei der Arminia in der 2. Liga auf der Trainer-Position weitergeht. Der frühere Torwarttrainer Kostmann übernahm nach der Trennung von Kramer erst für die letzten vier Spiele das Ruder. Er wurde von Michael Henke, dem langjährigen Assistenten von Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld, unterstützt. Die Vereinbarung mit Kostmann galt zunächst bis zum Saisonende.