13. Januar 2020 / 16:46 Uhr

Bundesliga kooperiert mit Amazon: Künstliche Intelligenz von Internet-Riese soll Tore vorhersagen

Bundesliga kooperiert mit Amazon: Künstliche Intelligenz von Internet-Riese soll Tore vorhersagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Bundesliga arbeitet künftig mit Amazon zusammen - und will dadurch Tore des FC Bayern und Co. zielsicher voraussagen können.
Die Bundesliga arbeitet künftig mit Amazon zusammen - und will dadurch Tore des FC Bayern und Co. zielsicher voraussagen können. © imago images/MIS
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Die DFL hofft darauf, dass Amazon mit seinem Streamingdienst Prime womöglich TV-Rechte an der Bundesliga erwirbt. Doch zunächst einmal arbeitet der Internet-Riese nun mit der Liga auf einem anderen Gebiet zusammen - mit Künstlicher Intelligenz.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird ab dem Rückrunden-Start der Bundesliga-Saison 2019/20 die Dienste von Amazon nutzen, genauer: die Web-Plattform Amazon Web Services (AWS). Die Sparte des weltgrößten Online-Händlers, die Cloud-Services an Firmen verkauft, soll vor allem während eines Live-Spiels detaillierte Informationen zum Spielgeschehen liefern, wie die DFL am Montag mitteilte.

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Mittels maschinellem Lernen werde die Technologie bald in der Lage sein, Echtzeit-Vorhersagen über die Tor-Erzielung zu machen, hieß es. Auch Torchancen und das taktische Verhalten der Mannschaften werde die Plattform in Echtzeit erkennen können. Als Arbeitsmaterial dienen ihr Live-Daten und historische Daten aus über 10.000 Bundesliga-Spielen.

Amazon-Dienst stellt Bundesliga-Daten bereit

Grundlage des Dienstes sei eine cloudbasierte Statistik-Plattform, die den Nutzern geräteübergreifend zusätzliche Daten und Visualisierungen zu jedem Spiel bereitstellen werde. Geplant sei außerdem ein Dienst, der - in Echtzeit und individualisiert - in der Lage sein soll, Empfehlungen anzuzeigen, etwa personalisiertes Videomaterial oder Suchergebnisse, die auf Lieblingsklubs, -spielern oder -begegnungen basieren.

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Die DFL hofft darauf, dass Amazon mit seinem Streamingdienst Prime auch in das milliardenschwere Bieten um TV-Rechte einsteigt. Im Frühjahr beginnt die Ausschreibung für die Rechte, die dann von 2021 bis 2024 gelten. Zuletzt hatte Amazon Prime mit dem Erwerb der Dienstagabend-Spiele der Champions League ab 2021 auf sich aufmerksam gemacht. Künftig wird der Internet-Riese zusammen mit DAZN von der Königsklasse berichten - Sky hingegen ist ab Sommer des kommenden Jahres außen vor.

Seifert setzt auf Amazon und Co. als Rechte-Bieter

Mit Blick auf die Bundesliga-Ausschreibung sagte DFL-Boss Christian Seifert zuletzt in der Bild am Sonntag, dass Amazon, Netflix und Co. durchaus Interesse an Medienrechten des Fußball-Oberhauses hätten. Er warnte allerdings auch und meinte: "Wir alle konkurrieren um das rare Gut Zeit.“

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