16. September 2020 / 12:50 Uhr

Doch Fans beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern? Ministerpräsident Söder deutet Kompromiss an

Doch Fans beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern? Ministerpräsident Söder deutet Kompromiss an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält einen Kompromiss in der Zuschauerfrage trotz hoher Corona-Inzidenz in München für möglich.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält einen Kompromiss in der Zuschauerfrage trotz hoher Corona-Inzidenz in München für möglich. © imago images/Montage
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kann sich ungeachtet der vergleichsweise hohen Corona-Zahlen in München vorstellen, dass beim Bundesliga-Eröffnungsspiel des FC Bayern gegen Schalke 04 Fans im Stadion sein werden. Ein entsprechender Kompromiss sei möglich, sagte der CSU-Politiker.

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Der deutsche Meister FC Bayern München kann ungeachtet hoher Corona-Zahlen in der Landeshauptstadt noch auf ein Bundesliga-Eröffnungsspiel vor Publikum hoffen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Mittwoch, man stehe aktuell im Austausch mit der Stadt München, aber auch mit weiteren Städten wie Nürnberg, Augsburg und Würzburg.

Vielleicht finde man ein Modell mit etwas weniger Zuschauern als am Dienstag zwischen den Ländern vereinbart, um Spiele vor Zuschauern zu ermöglichen, sagte er nach Teilnehmerangaben in einer Rede auf der CSU-Fraktionsklausur im Landtag. Es sei aktuell aber noch keine Entscheidung getroffen.

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Die Bundesländer hatten sich am Dienstag auf einheitliche Regeln zu einer Rückkehr von Fans in Fußballstadien und Sporthallen geeinigt, für verschiedene Sportarten. Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität.

Allerdings lag der Wert der Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner in München zuletzt bei 40,09. Und laut Länderbeschluss soll „in der Regel“ keine Zulassung von Zuschauern erfolgen, wenn diese sogenannte 7-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner „am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist“. Söder deutete nun an, vielleicht finde man ein Modell, dass man dann eben weniger Zuschauer als die vereinbarten 20 Prozent zulasse.

Der FC Bayern sieht sich organisatorisch gewappnet, um auch kurzfristig bis zum Freitag ein Spiel mit Zuschauern unter den bestehenden Hygienevorgaben durchzuführen. "Wir sind jederzeit in der Lage dazu", hieß es aus dem Verein. Die Allianz Arena bietet mit einer modernen Infrastruktur, vielen Zugängen zu den Tribünen, zahlreichen Parkflächen und der Lage direkt an einem Autobahnkreuz beste Ablaufmöglichkeiten, auch zur hauptsächlichen Anreise der Fans mit Autos und Reisebussen.