04. April 2021 / 14:14 Uhr

Von FC Bayern bis Bayer 04: Das Restprogramm der Champions-League-Aspiranten im Überblick

Von FC Bayern bis Bayer 04: Das Restprogramm der Champions-League-Aspiranten im Überblick

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sieben Spieltage sind in der Bundesliga noch zu gehen.
Sieben Spieltage sind in der Bundesliga noch zu gehen. © Getty Images (Montage)
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Der FC Bayern kann schon über die Meisterschaft jubeln, Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Champions-League-Qualifikation, Dortmund und Leverkusen haben kaum noch Hoffnung. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über das Restprogramm der Champions-League-Aspiranten in der Bundesliga.

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FC Bayern (64 Punkte)

Nach dem Sieg im Topspiel gegen RB Leipzig am Samstag sind sich eigentlich alle einig: Die neunte Meisterschaft in Folge ist dem FC Bayern kaum noch zu nehmen. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf die Leipziger sieben Spieltage vor dem Saisonende. Der Fokus von Trainer Hansi Flick und Kollegen dürfte daher auch zeitig auf den anderen Wettbewerb gehen, in dem man um die Titelverteidigung spielt: Am Dienstag steht das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain an. Bestenfalls zwölf Pflichtspiele hat man in Bundesliga und Königsklasse noch zu bestreiten.

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  • FC Bayern – Paris Saint-Germain (Champions League, 07.04.)
  • FC Bayern – Union Berlin (10.04.)
  • Paris Saint-Germain – FC Bayern (13.04.)
  • VfL Wolfsburg – FC Bayern (17.04.)
  • FC Bayern – Bayer Leverkusen (20.04.)
  • Mainz 05 – FC Bayern (24.04.)
  • mögliches Hinspiel im Champions-League-Halbfinale (27.04.)
  • mögliches Rückspiel im Champions-League-Halbfinale (04.05.)
  • FC Bayern – Borussia Mönchengladbach (08.05.)
  • SC Freiburg – FC Bayern (15.05.)
  • FC Bayern – FC Augsburg (22.05.)
  • mögliches Champions-League-Finale (29.05.)

RB Leipzig (57 Punkte)

"Schwierig" sei es zwar, die Spannung nach dem Rückschlag im Titelkampf weiter aufrechtzuerhalten, gestand RB-Trainer Julian Nagelsmann nach dem Bayern-Spiel. Aber trotzdem habe man in der Liga weiter ein ambitioniertes Ziel: "Nach aktuellem Stand ist unser erfolgreichster Punkt, den wir noch erreichen können, Zweiter zu werden. Und das ist ein Platz besser als vergangenes Jahr." Das Restprogramm in der Liga ist im Vergleich zu den Konkurrenten halbwegs einfach. Aus den Top sechs spielt man nur noch gegen Dortmund und Wolfsburg. Die größte Motivation dürfte aber ohnehin auf dem DFB-Pokal liegen. Dort blüht der erste Titel der Klub-Geschichte. Bestenfalls spielt die Nagelsmann-Elf noch neun Pflichtspiele bis zur Sommerpause.

  • Werder Bremen – RB Leipzig (10.04.)
  • RB Leipzig – TSG Hoffenheim (16.04.)
  • 1. FC Köln – RB Leipzig (20.04.)
  • RB Leipzig – VfB Stuttgart (25.04.)
  • Werder Bremen/Jahn Regensburg – RB Leipzig (DFB-Pokal, 30.04.)
  • Borussia Dortmund – RB Leipzig (08.05.)
  • mögliches DFB-Pokalfinale (13.05.)
  • RB Leipzig – VfL Wolfsburg (15.05.)
  • Union Berlin – RB Leipzig (22.05.)

VfL Wolfsburg (54 Punkte)

Von allen Teams unter den besten sechs hat der VfL Wolfsburg wohl das schwierigste Restprogramm. In den verbleibenden sieben Bundesliga-Spielen geht es noch gegen vier Teams aus den besten sechs. Von den anderen drei Gegnern haben zudem Union Berlin und der VfB Stuttgart noch Europa-Ambitionen. Die Autostädter zeigen sich dennoch selbstbewusst: "Warum sollen wir nur nach hinten schauen und nicht nach vorne? Leipzig ist nur drei Punkte vor uns", sagte Trainer Oliver Glasner. Der VfL hat zudem zwei Asse im Ärmel: Zum einen kann man sich voll auf die Liga konzentrieren. Zum anderen beträgt der Vorsprung auf den BVB auf Platz fünf schon neun Punkte.

  • Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg (10.04.)
  • VfL Wolfsburg – FC Bayern (17.04.)
  • VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg (21.04.)
  • VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund (24.04.)
  • VfL Wolfsburg – Union Berlin (08.05.)
  • RB Leipzig – VfL Wolfsburg (15.05.)
  • VfL Wolfsburg – Mainz 05 (22.05.)

Eintracht Frankfurt (50 Punkte)

Nach dem 2:1 in Dortmund am Samstag ist die Eintracht ganz nah am Traum: Erstmals in der Klub-Geschichte steht man vor der Qualifikation für die Champions League. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den BVB nun. Zwar muss die Mannschaft von Adi Hütter noch gegen Wolfsburg und Leverkusen aus den Top sechs, zudem warten die um Europa kämpfenden Gladbacher und Freiburger. Andererseits geht es auch noch gegen die Abstiegskandidaten Mainz und Schalke. "Das Szenario ist natürlich perfekt", sagte Verteidiger Evan Ndicka am Samstag.

  • Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg (10.04.)
  • Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt (17.04.)
  • Eintracht Frankfurt – FC Augsburg (20.04.)
  • Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (24.04.)
  • Eintracht Frankfurt – Mainz 05 (09.05.)
  • Schalke 04 – Eintracht Frankfurt (15.05.)
  • Eintracht Frankfurt – SC Freiburg (22.05.)

Borussia Dortmund (43 Punkte)

Die späte Niederlage gegen Frankfurt bedeutete für den BVB das Worst-Case-Szenario. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich bedeutet das wahrscheinliche Verpassen der Königsklasse für die Westfalen eine Katastrophe. Eigentlich rechnet der Serien-Teilnehmer nämlich fest mit den Einnahmen und der Strahlkraft aus dem Wettbewerb. Der kraftlose Auftritt vom Samstag macht auch kaum Hoffnungen, dass man in den anderen beiden Wettbewerben, in denen man noch vertreten ist. Am Dienstag geht es in der Champions League gegen Manchester City – das derzeit vielleicht beste Team Europas. Im Pokal-Halbfinale wartet Anfang Mai Holstein Kiel. Bei der Zusatzbelastung muss die Mannschaft von Edin Terzic aufpassen, dass man nicht noch von Europa-League-Rang fünf rutscht. Mindestens zehn Spiele stehen nämlich noch an – bestenfalls sogar 14.

  • Manchester City – Borussia Dortmund (Champions League, 06.04.)
  • VfB Stuttgart – Borussia Dortmund (10.04.)
  • Borussia Dortmund – Manchester City (14.04.)
  • Borussia Dortmund – Werder Bremen (18.04.)
  • Borussia Dortmund – Union Berlin (21.04.)
  • VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund (24.04.)
  • mögliches Hinspiel im Champions-League-Halbfinale (27.04.)
  • Borussia Dortmund – Holstein Kiel (DFB-Pokal-Halbfinale, 01.05.)
  • mögliches Rückspiel im Champions-League-Halbfinale (04.05.)
  • Borussia Dortmund – RB Leipzig (08.05.)
  • mögliches DFB-Pokalfinale (13.05.)
  • Mainz 05 – Borussia Dortmund (15.05.)
  • Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen (22.05.)
  • mögliches Champions-League-Finale (29.05.)

Bayer Leverkusen (43 Punkte)

Zwischenzeitlich war man Bayern-Jäger Nummer eins, doch nach der Krise in der Rückrunde steht die Werkself nur noch auf dem undankbaren sechsten Platz, der nach aktuellem Stand für die neue Europa-Conference-League berechtigen würde. Vor dem letzten Spieltag wurde nun die Reißleine gezogen und Hannes Wolf übernahm den Trainer-Posten von Peter Bosz. In den verbleibenden sechs Spielen will man den BVB noch abfangen. Das Programm ist allerdings nicht ganz einfach: Drei Top-sechs-Teams warten noch, dazu das Derby gegen Köln und die starken Teams aus Hoffenheim und von Union Berlin.

  • TSG Hoffenheim – Bayer Leverkusen (12.04.)
  • Bayer Leverkusen – 1. FC Köln (17.04.)
  • FC Bayern – Bayer Leverkusen (20.04.)
  • Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (24.04.)
  • Werder Bremen – Eintracht Frankfurt (08.05.)
  • Bayer Leverkusen – Union Berlin (15.05.)
  • Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen (22.05.)