03. Dezember 2019 / 15:14 Uhr

Streit um Polizeikosten: Werder Bremen droht DFL nach abgelehntem Antrag mit Konsequenzen

Streit um Polizeikosten: Werder Bremen droht DFL nach abgelehntem Antrag mit Konsequenzen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Streit zwischen Werder Bremen und der DFL um die Aufteilung der Polizeikosten zwischen Verein, Land und Ligaverband geht in die nächste Runde.
Der Streit zwischen Werder Bremen und der DFL um die Aufteilung der Polizeikosten zwischen Verein, Land und Ligaverband geht in die nächste Runde. © imago/MIS
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Nachdem die Vereine der Bundesliga und 2. Liga am Dienstag einen Antrag auf die Einrichtung eines Solidarfonds für Polizeikosten von Werder Bremen auf der DFL-Mitgliederversammlung abgelehnt hatten, drohte der Nordklub nun mit juristischen Konsequenzen.

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Werder Bremen hat der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit juristischen Konsequenzen gedroht, weil der Verein nach einem Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung in Zukunft allein für zusätzliche Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen im Weser-Stadion aufkommen soll. "Um die Interessen von Werder zu vertreten, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Rechtsweg zu beschreiten. Wir hätten diese Situation gerne vermieden. Aber wir müssen alles dafür tun, dass der Schaden, den das Land Bremen uns aufbürdet, so gering wie möglich ausfällt", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry am Dienstag in einer ersten Reaktion.

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Auch Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald meinte: "Wir können und werden eine hundertprozentige Weitergabe der Kosten nicht akzeptieren. Der faire Wettbewerb bekommt hier einige Kratzer, außerdem wird die Entscheidung negative Auswirkungen auf das Binnenverhältnis der Klubs in der Bundesliga haben."

DFL-Mitglieder: Werder soll Kosten allein tragen

Bremen ist bislang das einzige Bundesland, das der Deutschen Fußball Liga die Kosten für zusätzliche Polizeimaßnahmen bei Hochsicherheitsspielen in Rechnung stellt. Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen entschieden am Dienstag in Neu-Isenburg mehrheitlich, dass diese Kosten allein auf Werder Bremen umgelegt werden sollen. Werder selbst hatte den Antrag gestellt, einen Solidarfonds einzurichten, in den alle Vereine einzahlen.

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