06. Oktober 2019 / 20:00 Uhr

Rashica-Elfmeter kontert Silva: Wildes Unentschieden zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen

Rashica-Elfmeter kontert Silva: Wildes Unentschieden zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das war eine enge Nummer zwischen Bremens Milos Veljkovic und Eintracht-Stürmer Goncalo Paciencia.
Das war eine enge Nummer zwischen Bremens Milos Veljkovic und Eintracht-Stürmer Goncalo Paciencia. © imago images/Rene Schulz
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Nach einer turbulenten Schlussphase haben sich Eintracht Frankfurt und Werder Bremen am Sonntagabend 2:2-Unentschieden getrennt. Die späte Führung der Frankfurter durch André Silva glich Bremen noch per Elfmeter aus.

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Eintracht Frankfurt und Werder Bremen haben in der Bundesliga am Sonntagabend Unentschieden gespielt. Beim 2:2 (0:1) waren die Frankfurter über weite Strecken die bessere Mannschaft, belohnten sich aber nicht. Bremen, das sich vor allem auf Konter besann, lag zur Halbzeit durch ein Tor von Davy Klaassen in Führung. In der zweiten Hälfte drehte die SGE die Partie, doch ein Foulelfmeter von Milos Rahica rettete Werder in der Nachspielzeit einen Punkt.

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Die Hausherren präsentierten sich in der ersten Hälfte bestimmend und machten über weite Strecken das Spiel. Werder konzentrierte sich vor allem auf Defensivarbeit und schnelle Gegenstöße. Die Bremer hatten dann auch in der 7. Minute in Person von Maximilian Eggestein die erste Großchance: Der 22-Jährige überwand Trapp-Ersatz Frederik Rönnow mit seinem Schuss vom rechten Strafraumrand, der Ball prallte aber vom Pfosten zurück. Frankfurt machte viel Druck, scheiterte aber immer wieder vor dem Werder-Tor. Auch die Eintracht hatte zudem Aluminium-Pech, als Daichi Kamada nach feiner Kombination mit Goncalo Paciencia nur die Latte traf. Mitten in eine Drangphase der Hütter-Elf hinein traf dann aber Werder: Nach einem Konter brach vor dem Tor der Eintracht Chaos aus. Joshua Sargents Schuss parierte Rönnow noch, Leonardo Bittencourts Nachschuss traf nur die Latte - Klaassen versenkte schließlich im dritten Anlauf (27.). Frankfurts Versuche, noch vor der Pause auszugleichen, endeten immer wieder vor Bremens Schlussmann Jiri Pavlenka.

Klaassen bringt Werder in Front - Rode antwortet mit Volley-Hammer

Nach der Pause drängte der Gastgeber dann noch aggressiver auf den Ausgleich. Paciencias Kopfball parierte Pavlenka erneut stark. Ein Foul gegen Paciencia von Milos Veljkovic, der nach Verletzung gleich in die Startelf rotiert war, führte nach Videobeweis nicht zum Elfmeter - Paciencia hatte im Abseits gestanden. Statt Paciencia erlöste dann Mittelfeld-Mann Sebastian Rode die Hütter-Elf - und wie! Eine Ecke verwertete der 28-Jährige per Volley zum Ausgleich und ließ Pavlenka dabei keine Chance mehr. Traumtor von Rode!

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Mit dem Treffer flachte die Partie etwas ab, Frankfurt spielte nicht mehr ganz so drängend, wie zuvor. Auch die Bremer nutzten dies nicht, um wieder gefährlich zu werden. Beide Mannschaften waren merklich vorsichtiger, um nicht in Rückstand zu geraten. Mittel der Stunde bei Frankfurt waren jetzt Flanken in den Bremer-Strafraum, dort stand die Kohfeldt-Elf aber gut geordnet. Der Bremer Trainer brachte den jungen Benjamin Goller für Sargent, um mit Kontern Akzente zu setzen. Wirkliche Chancen sprangen aber auch nicht heraus. So endete der Vorstoß von Flügelflitzer Milos Rashica etwa sicher in Rönnows Armen (82.). Stattdessen trat Eintracht-Stürmer André Silva ins Geschehen: In der 88. Minute parierte Pavlenka erst einen Paciencia-Kopfball. Den Nachschuss versenkte Silva.

Doch das letzte Wort hatte Werder: Rönnow hielt erst stark gegen Rashica, vor dem Nachschuss räumte Makoto Hasebe dann Klaassen ab - Elfmeter. Rashica trat an und versenkte in der ersten Minute der Nachspielzeit sicher zum 2:2-Endstand. Frankfurt ist damit nach dem siebten Spieltag mit elf Punkten Neunter, Bremen steht mit acht Punkten auf Platz elf.

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