16. September 2020 / 19:28 Uhr

Bericht: Bundesliga-Eröffnungsspiel mit Fans - FC Bayern darf vor 7500 Zuschauern in der Allianz Arena spielen

Bericht: Bundesliga-Eröffnungsspiel mit Fans - FC Bayern darf vor 7500 Zuschauern in der Allianz Arena spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern München darf das Bundesliga-Eröffnungsspiel wohl vor 7500 Fans austragen.
Der FC Bayern München darf das Bundesliga-Eröffnungsspiel wohl vor 7500 Fans austragen. © imago images/MIS
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Der FC Bayern München darf das Bundesliga-Eröffnungsspiel offenbar vor Fans bestreiten. Darauf einigten sich eines Berichts des "BR" zufolge Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit Vereinsvertretern. Die Freigabe für die Zuschauer-Rückkehr erfolgt, obwohl die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in München zuletzt deutlich angestiegen war.

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Grünes Licht für den FC Bayern München! Der amtierende deutsche Meister darf die neue Bundesliga-Saison am Freitagabend gegen den FC Schalke 04 (20.30 Uhr/DAZN und ZDF) in der Allianz Arena vor Fans eröffnen. Allerdings vor nur 7500 Zuschauern, was 10 Prozent Gesamtkapazität der Arena ausmacht. Darauf einigten sich am Mittwochabend laut des Bayerischen Rundfunks Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit Vertretern des FC Bayern.

Die Grenze im vorläufigen Probebetrieb, der am Dienstag von den Länder-Chefs beschlossen wurde, liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Das wären in der Allianz Arena also 14.000 bis 15.000 Zuschauer, je nachdem wie die sonst übliche Zahl der Stehplätze berücksichtigt würde. Allerdings einigten sich die Politiker laut des BR-Berichts mit den Vereinsvertretern auf maximal 10 Prozent Auslastung für das Schalke-Spiel, weil sich in München aktuell viele Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Am Mittwochnachmittag wurde ein Anstieg von 167 im Vergleich zum Vortag vermeldet. Der Inzidenz-Wert für sieben Tage pro 100.000 Einwohner lag bei 45,53, nach 40,09 am Dienstag.

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Zum Hintergrund: Laut Länderbeschluss vom Dienstag soll "in der Regel" keine Zulassung von Zuschauern erfolgen, wenn diese sogenannte 7-Tages-Inzidenz "am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist“. Söder deutete allerdings bereits vor dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister und den Bayern-Vertretern an, dass man vielleicht ein Modell finde, dass eben weniger Zuschauer als die 20 Prozent zulasse - und so ist es nun offenbar gekommen. Die Allianz Arena bietet mit einer modernen Infrastruktur, vielen Zugängen zu den Tribünen, zahlreichen Parkflächen und der Lage direkt an einem Autobahnkreuz beste Ablaufmöglichkeiten, auch zur hauptsächlichen Anreise der Fans mit Autos und Reisebussen.

Oberbürgermeister Reiter erklärte laut BR, dass der FC Bayern alle möglichen Schutzmaßnahmen getroffen hätte. "Wir wissen bei jedem Menschen, wo er sitzt", wird Reiter in dem Bericht zitiert. Zudem biete der Klub nur personifizierte Tickets an - auch dadurch könnten alle Infektionsketten nachvollzogen werden. Anhand der Erfahrungen aus dem Eröffnungsspiel werde dann entschieden, wie die Situation dann im zweiten Bayern-Heimspiel (DFL-Supercup am 30. September gegen Borussia Dortmund) gehandhabt wird, teilte Reiter mit.