15. September 2020 / 17:42 Uhr

Bericht: Bundesländer einigen sich auf einheitliche Regeln für Fan-Rückkehr - 20 Prozent Auslastung

Bericht: Bundesländer einigen sich auf einheitliche Regeln für Fan-Rückkehr - 20 Prozent Auslastung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eine begrenzte Anzahl von Fans kann wohl wieder in die Stadien zurückkehren.
Eine begrenzte Anzahl von Fans kann wohl wieder in die Stadien zurückkehren. © imago images/Contrast
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Die Bundesländer haben sich am Dienstag nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur auf eine Rückkehr von Fans in die Bundesliga-Stadien geeinigt. Die Arenen sollen demnach bis zu 20 Prozent ausgelastet werden.

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Die Bundesländer haben sich rechtzeitig zum Start der Bundesliga auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien verständigten sich beide Seiten am Dienstag auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern. Die Grenze liegt demnach oberhalb einer Zahl von 1000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität.

Minister Spahn hatte Kritik am "Flickenteppich" geübt

In den Wochen zuvor hatte es unter anderem von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Kritik am "Flickenteppich" im deutschen Fußball, also am uneinheitlichen Vorgehen der Vereine bei der teilweisen Wiederzulassung von Fans in die Stadien gegeben. So hatte RB Leipzig von den lokalen Gesundheitsbehörden bereits die Genehmigung erhalten, im ersten Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 vor bis zu 8500 Zuschauern zu spielen. Hertha BSC sollte dagegen zum Auftakt des zweiten Spieltages am 25. September gegen Eintracht Frankfurt vor rund 4000 Fans im Olympiastadion spielen.

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Mittelfeldspieler Leon Goretzka vom deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern München hatte sich in einer Videoschalte mit Journalisten auf SPORTBUZZER-Nachfrage zuvor skeptisch gegenüber einer einheitlichen Lösung gezeigt und auf die derzeit wieder ansteigenden Infektionszahlen verwiesen. Die Gesundheit stehe weiterhin über allem, meinte der Nationalspieler.