23. Oktober 2020 / 18:48 Uhr

Mehrere Geisterspiele am 5. Spieltag: So viele Zuschauer sind in den Bundesliga-Stadien erlaubt

Mehrere Geisterspiele am 5. Spieltag: So viele Zuschauer sind in den Bundesliga-Stadien erlaubt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Bundesliga muss am Wochenende zu weiten Teilen ohne Stadion-Besucher auskommen.
Die Bundesliga muss am Wochenende zu weiten Teilen ohne Stadion-Besucher auskommen. © Getty Images/imago images/Picture Point LE (Montage)
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Das Revierderby zwischen dem BVB und Schalke muss sich mit 300 Zuschauern im Stadion begnügen, Bayern gegen Frankfurt wird sogar zum Geisterspiel. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, wie viele Fans am 5. Spieltag in die Bundesliga-Stadien dürfen.

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Am 5. Spieltag wird es ziemlich leer in den Stadien der Bundesliga. Die steigenden Corona-Zahlen in Deutschland sorgen dafür, dass fast die Hälfte der Spiele an diesem Wochenende ohne Zuschauer stattfinden – vier Partien werden zu Geisterspielen. Und voll ausgeschöpft wird die maximale Auslastung, die die Testphase noch an diesem Wochenende erlaubt, mit Stand Freitagnachmittag nur in zwei Stadien. Besonders bitter: Auch das Top-Spiel – das prestigeträchtige Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 – muss am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) mit der mageren Kulisse von 300 Fans im 80.000 Zuschauer fassenden Signal Iduna Park auskommen.

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Schon am Freitagabend startete der Spieltag vor leeren Rängen: Die Partie zwischen Aufsteiger VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln (1:1) musste als Geisterspiel stattfinden. Die Corona-Inzidenz in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg in der Woche konstant bei über 80 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und damit deutlich über dem Grenzwert von 35.

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Bayern gegen Frankfurt in der leeren Allianz Arena – 4.500 Fans bei Union

Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, Sky) sind immerhin bei fast allen Spielen zumindest einige Fans im Stadion. Einzig bei der wohl namhaftesten Ansetzung zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt bleibt die Allianz Arena leer, auch bei der Partie Mainz gegen Gladbach werden keine Fans im Stadion sein. Die Stadt Mainz hatte zuvor entschieden, statt ursprünglich 250 nur noch 100 Fans zuzulassen - nach Rücksprache mit Fanvertretern verzichtete der Klub schließlich komplett auf Zuschauer. Die meisten Fans finden am Samstag den Weg ins Stadion an der Alten Försterei, wo Union Berlin den SC Freiburg empfängt: 4.500 Leute dürfen die Partie vor Ort verfolgen. Erstmals gilt für die Besucher auf den Plätzen aber eine Maskenpflicht. "Ich finde es schön, dass Zuschauer im Stadion sein dürfen", sagte Union-Trainer Urs Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Noch mehr Kulisse ist am Wochenende wohl nur beim VfL Wolfsburg erlaubt. In der Volkswagen-Arena empfängt der VfL am Sonntag (15.30 Uhr, Sky) Aufsteiger Arminia Bielefeld. 6.000 Zuschauer schienen die Woche über möglich. Eine endgültige Entscheidung über die Zulassung trifft das zuständige Gesundheitsamt erst am Samstag. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag bis zum Freitag laut Robert-Koch-Institut lediglich bei 16,1. "Grundsätzlich sind wir optimistisch und hoffen, dass wir das dann auch umgesetzt bekommen", sagte VfL-Geschäftsführer Michael Meeske. "Prognostizieren können wir es aber nur bedingt."

Die Zuschauer-Zahlen in der Übersicht

VfB Stuttgart – 1. FC Köln: Geisterspiel
FC Bayern - Eintracht Frankfurt: Geisterspiel
RB Leipzig – Hertha BSC: 999
Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach: Geisterspiel
Union Berlin – SC Freiburg: 4.500
Borussia Dortmund – FC Schalke 04: 300
VfL Wolfsburg – Arminia Bielefeld: 6.000
Werder Bremen – TSG Hoffenheim: Geisterspiel
Bayer Leverkusen – FC Augsburg: Geisterspiel

Stand: Freitag, 18.45 Uhr