29. Februar 2020 / 18:04 Uhr

Bundesliga kompakt: FC Bayern zerlegt Hoffenheim - BVB bleibt mit Sieg gegen Freiburg dran

Bundesliga kompakt: FC Bayern zerlegt Hoffenheim - BVB bleibt mit Sieg gegen Freiburg dran

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Bayern besiegten Hoffenheim - der BVB konnte sich knapp gegen den SC Freiburg durchsetzen. 
Die Bayern besiegten Hoffenheim - der BVB konnte sich knapp gegen den SC Freiburg durchsetzen.  © imago images/ULMER Pressebildagentur
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Der FC Bayern ist weiterhin nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Hansi Flick demontiert die TSG Hoffenheim, ehe das Sportliche nebensächlich wird, weil FCB-Fans Schmähplakate gegen Dietmar Hopp entrollen. Borussia Dortmund hält indes Schritt und besiegt Freiburg. Alle Bundesliga-Partien vom Samstagnachmittag im Überblick

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TSG 1899 Hoffenheim - FC Bayern 0:6 (0:4)

Der FC Bayern hat sich vom Champions-League-Erfolg gegen den FC Chelsea tragen lassen und in der Bundesliga direkt eine Machtdemonstration folgen lassen. Das Team von Trainer Hansi Flick besiegte am Samstag auswärts die TSG 1899 Hoffenheim auch in der Höhe verdient mit 6:0 (4:0). Schon nach zwei Minuten schlug es im Tor von Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann ein. Den Torschuss von Münchens Serge Gnabry fälschte der Keeper der Gastgeber selbst ins eigene Tor ab. Die Flick-Elf ließ nicht nach und legte durch einen Fernschuss von Joshua Kimmich nach - 2:0 in der 7. Minute. Der ungemütliche Nachmittag für die Kraichgauer setzte sich fort, als Joshua Zirkzee fünf Meter vor dem Tor zum Schuss kam und aus zentraler Position einschob (15.). Coach Flick dürfte sich gefreut haben, dass er mit dem Ersatzmann des verletzten Torjägers Robert Lewandowski goldrichtig lag. Noch vor der Pause erhöhte der zuletzt viel kritisierte Philippe Coutinho (33.) auf 4:0.

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Auch nach der Pause ließen die Bayern nicht nach: Nachdem Müller einen Fehlpass abfing, bediente er Coutinho, der seinen zweiten Treffer beisteuerte (46.). Der eingewechselte Leon Goretzka setzte den sportlichen Schlussstrich mit dem 6:0 (62.). Dann gerieten Unsportlichkeiten von Bayern-Fans in den Fokus: Wie in der Vorwoche die Gladbach-Anhänger enthüllten Personen im Bayern-Fanblock Schmähplakate gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp. Schiedsrichter Christian Dingert unterbrach die Partie deswegen in der 67. Minute erstmals. Bayern-Verantwortliche versuchten in der Kurve zu schlichten. Und zunächst verschwand das Plakat auch, das Spiel konnte fortgesetzt werden. Knapp zehn Minuten später tauchte erneut ein Plakat auf und die Partie wurde abermals unterbrochen. Die Hoffenheimer Mannschaft verließ das Spielfeld und ging in die Kabine. Nach fünf Minuten Bedenkzeit pfiff Dingert wieder an - mit der endgültigen Warnung, das Spiel bei erneutem Vergehen abzubrechen. Danach stimmten sich beide Teams darauf ab, die Zeit herunterlaufen zu lassen und nicht mehr aktiv zu spielen. Die Spieler beider Teams versammelten sich im Mittelkreis und zeigten so ihre Solidarität mit Dietmar Hopp.

FC Bayern in Noten: Die Einzelkritik zum Gala-Sieg gegen Hoffenheim

Der SPORTBUZZER hat die Leistungen der Bayern-Spieler beim 6:0-Sieg gegen Hoffenheim bewertet.  Zur Galerie
Der SPORTBUZZER hat die Leistungen der Bayern-Spieler beim 6:0-Sieg gegen Hoffenheim bewertet.  ©

Borussia Dortmund - SC Freiburg 1:0 (1:0)

Borussia Dortmund bleibt trotz der starken Leistung des FCB am deutschen Rekordmeister dran. Der BVB setzte sich vor heimischer Kulisse mit 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg durch. Jadon Sancho nutzte in der 15. Minute direkt die erste Chance der Gastgeber zur Führung. Die Vorlage zum Treffer kam von Thorgan Hazard, der sich im Strafraum der Breisgauer sehenswert durchtankte. Im weiteren Verlauf agierten die Dortmunder zwar feldüberlegen, konnten jedoch nur bedingt Druck auf das Tor von Freiburgs Keeper Alexander Schwolow ausüben. Auch die Einwechslung von Torjäger Erling Haaland brachte nicht den beruhigenden Treffer zum 2:0. Stattdessen wurde Freiburg in der Schlussphase der Partie mutiger und hatte in Person von Nils Petersen eine gute Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Doch den Kopfball des Stürmers klärte BVB-Verteidiger Łukasz Piszczek auf der Linie (75.). Kurz vor Spielende hatte Achraf Hakimi noch eine gute Gelegenheit, doch sein Schuss wurde von Schwolow pariert. Zeitweise wurde die Partie unterbrochen, da einige BVB-Fans erneut mit Schmähgesängen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp aufgefallen waren.

Die Mannschaft von Coach Lucien Favre steht nun mit 48 Punkten und vier Zählern Rückstand zu Bayern auf Rang drei. Leipzig (ebenfalls 48) kann am Sonntag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wieder auf einen Punkt auf das Flick-Team herankommen.

BVB in Noten: Die Einzelkritik zum knappen Sieg gegen Freiburg

Gegen den SC Freiburg hat der BVB einen knappen 1:0-Arbeitssieg eingefahren. Für den <b>SPORT</b>BUZZER hat Felix Meininghaus die Leistung der Dortmund-Stars in Noten bewertet - klickt euch durch! Zur Galerie
Gegen den SC Freiburg hat der BVB einen knappen 1:0-Arbeitssieg eingefahren. Für den SPORTBUZZER hat Felix Meininghaus die Leistung der Dortmund-Stars in Noten bewertet - klickt euch durch! ©

FC Augsburg - Borussia Mönchengladbach 2:3 (0:0)

Im Kampf um die deutsche Meisterschaft redet auch Borussia Mönchengladbach weiterhin ein Wörtchen mit. Dank einer Leistungssteigerung nach der Halbzeit holte Gladbach einen 2:1 (0:0)-Sieg beim FC Augsburg. Die Tore der Gäste nach der Pause erzielten Bensebaini (49.) und Lars Stindl (53.). Der Doppelschlag binnen vier Minuten lähmte die Augsburger, die durch Eduard Löwen den Anschluss erzielten (57.). Doch Lars Stindl sorgte in der 79. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer von FCA-Stürmer Alfred Finnbogason (83.) kam zu spät.

Mainz 05 - SC Paderborn 2:0 (2:0)

Mainz 05 sicherte sich im Kampf um den Klassenerhalt drei wichtige Zähler gegen den SC Paderborn. Die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer gewann mit 2:0 (2:0) gegen das Tabellen-Schlusslicht. Robin Quaison (29.). und Karim Onisiwo (37.) trafen für die 05er bereits in der ersten Halbzeit. Durch den Erfolg setzten sich die Mainzer als 16. mit 24 Zählern zunächst auf vier Punkte vom Relegationsplatz ab, den derzeit Fortuna Düsseldorf belegt. Für die Paderborner rückt der Klassenerhalt in immer weitere Ferne.