19. März 2022 / 17:25 Uhr

Bundesliga kompakt: Hertha BSC überzeugt ohne Magath – Stuttgart dreht Kellerduell gegen FCA

Bundesliga kompakt: Hertha BSC überzeugt ohne Magath – Stuttgart dreht Kellerduell gegen FCA

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha BSC jubelte in Abwesenheit von Trainer Felix Magath. Stuttgart sammelte Big Points im Abstiegskampf.
Hertha BSC jubelte in Abwesenheit von Trainer Felix Magath. Stuttgart sammelte Big Points im Abstiegskampf. © IMAGO/Andreas Gora/kolbert-press (Montage)
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Hertha BSC ist im ersten Spiel nach dem Einstieg von Neu-Trainer Felix Magath, der wegen einer Corona-Infektion die Partie verpasste, mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim auf den Relegationsplatz gesprungen. Der VfB Stuttgart legte im Kellerduell gegen den FC Augsburg eine Aufholjagd hin. Mainz 05 bezwang Arminia Bielefeld, Fürth und der SC Freiburg trennten sich torlos.

Hertha BSC - TSG Hoffenheim 3:0 (1:0)

Hertha BSC hat im ersten Spiel nach dem spektakulären Trainer-Comeback von Felix Magath ein Erfolgserlebnis im Abstiegskampf gefeiert. Die Berliner kamen gegen die TSG Hoffenheim zu einem 3:0 (1:0)-Sieg und sprangen damit vorerst auf den Relegationsplatz. Die Gäste bleiben zumindest bis Sonntag, wenn der 1. FC Köln im Spiel gegen Borussia Dortmund (19.30 Uhr, DAZN) vorbeiziehen kann, auf Rang sechs. Magath, am vergangenen Sonntag verpflichteter Nachfolger von Tayfun Korkut, konnte wegen einer Corona-Infektion jedoch nicht im Stadion sein und wurde von seinem Co-Trainer Mark Fotheringham vertreten. Den ersten Treffer für die Hertha erzielte Niklas Stark per Kopf (39.) nach einer Hereingabe von Marvin Plattenhardt. Das Tor wurde vom Video-Assistenten (VAR) länger wegen einer möglichen Abseitsposition überprüft, hatte aber letztlich Bestand. Im zweiten Durchgang legte Ishak Belfodil das 2:0 für den Hauptstadt-Klub nach (63.). Die Gäste verstärkten im Laufe der zweiten Hälfte ihre Offensivbemühungen, die Berliner blieben aber stabil und erzielten durch ein Eigentor von David Raum sogar noch das 3:0 (76.).

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VfB Stuttgart - FC Augsburg 3:2 (1:2)

Big Points für den VfB Stuttgart im Abstiegskampf! Nach zuletzt vier Punkten aus den jüngsten beiden Spielen kamen die Schwaben gegen den FC Augsburg zu einem späten 3:2 (1:2)-Erfolg und ziehen im Klassement mit Gegner Augsburg gleich. Dabei hatte das Spiel für die Stuttgarter durch den frühen Augsburger Treffer von André Hahn (6.) denkbar schlecht begonnen. Waldemar Anton egalisierte zwar kurz vor der Pause (44.), der Jubel über den Ausgleich hielt jedoch nur kurz an. Michael Gregoritsch erzielte noch vor dem Seitenwechsel die erneute Führung für die Fuggerstädter (45.+1). Der VfB lief permanent an und wurde belohnt: Omar Marmoush (84.) und Tiago Tomas (85.) drehten das Spiel spät. Die Schwaben springen punktgleich mit Relegationsplatz 16 auf Rang 14. Augsburg muss sich ebenfalls punktgleich als Tabellen-15. weiter nach unten orientieren.

Mainz 05 - Arminia Bielefeld 4:0 (1:0)

Mainz 05 hat eine Trotzreaktion auf zuletzt zwei Bundesliga-Pleiten gezeigt. Die Schützlinge von Trainer Bo Svensson fügten Kellerkind Arminia Bielefeld nach dem Corona-Wirbel in den Vorwochen beim 4:0 (1:0) die vierte Liga-Niederlage in Serie zu. Dabei profitierten die Hausherren von einem Traumstart in die Partie: Knapp 30 Sekunden waren gespielt, da brachte Jonathan Burkardt die Mainzer mit einem Blitz-Tor aus kurzer Distanz in Führung (1.). Knapp 15 Minuten später sorgte Innenverteidiger Moussa Niakhaté für das vermeintliche 2:0 (15.). Sein Kopfball wurde von der Torlinientechnik fälschlicherweise als regulärer Treffer gewertet. Schiedsrichter Felix Zwayer nahm das Tor nach Studium der Videobilder jedoch wieder zurück. Die Mainzer zeigten sich unbeeindruckt und lieferten bis zum Ende eine konzentrierte Vorstellung. Weiteres Kuriosum: Niakhaté, Burkardt und Marcus Ingvartsen sorgten jeweils per Elfmeter für klare Verhältnisse (64./75./79.). Durch den Dreier schieben sich die 05er auf Platz neun vor. Bielefeld fällt durch die Pleite bei der Rückkehr von Trainer Frank Kramer indes auf den vorletzten Rang zurück und steckt weiter im Abstiegskampf.

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SpVgg Greuther Fürth - SC Freiburg 0:0 (0:0)

Der SC Freiburg mischt weiter im Rennen um die Champions-League-Plätze mit, hat einen vermeintlichen Pflichtsieg bei der SpVgg Greuther Fürth aber verpasst. Beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht kamen die Breisgauer nicht über ein 0:0 hinaus. Freiburg springt zunächst auf Rang vier, kann am Sonntag aber von RB Leipzig, das gegen Eintracht Frankfurt antreten muss (15.30 Uhr, DAZN), wieder verdrängt werden. Die Franken haben indes den Rückstand auf den Relegationsrang auf immer noch beträchtliche zehn Punkte verkürzt. Fürth stellte sich dem Favoriten aus dem Schwarzwald, der unter anderem einen Pfostentreffer von Janik Haberer verzeichnete (66.), engagiert entgegen und ergatterten immerhin ein Remis.