03. Mai 2021 / 20:13 Uhr

Hertha BSC in Noten: Die Einzelkritik zum 1:1 beim 1. FSV Mainz 05

Hertha BSC in Noten: Die Einzelkritik zum 1:1 beim 1. FSV Mainz 05

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Hertha BSC in der Einzelkritik.
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Hertha BSC in der Einzelkritik. © xNeisx/Eibner-Pressefotox EP_ans
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Hertha BSC erreichte im ersten von drei Nachholspielen am Montag ein 1:1 (1:1) beim 1. FSV Mainz 05. Während die Mainzer der Rettung mit nun 35 Punkten wieder einen Schritt näher kamen, bleibt Hertha BSC mit jetzt 27 Zählern auf dem vorletzten Platz. Der SPORTBUZZER hat sich die Berliner Akteure genauer angeschaut.

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Sportdirektor Arne Friedrich wirkte zuversichtlich, als er den Hertha-Spielern nach Schlusspfiff im Mannschaftskreis einige Worte mit auf den Weg gab. Der Berliner Fußball-Bundesligist erkämpfte sich nach zweiwöchiger Corona-Quarantäne ein 1:1 (1:1)-Remis beim FSV Mainz 05 – mit Leidenschaft und großem Einsatz. „Es gab eine Anfangsschwierigkeit, wir hätten das Spiel aber auch gewinnen können“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai am Sky-Mikrofon.

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Den ersten Abschluss der Partie hatten die Berliner nach drei Minuten, der Freistoß von Matheus Cunha war für FSV-Torhüter Robin Zentner leichte Beute. Auf der anderen Seite verpassten Stefan Bell per Kopf, zweimal Jean-Paul Boetius, dessen zweiter Versuch aus Nahdistanz an die Latte klatschte, sowie Adam Szalai frei vor Hertha-Keeper Alexander Schwolow die Mainzer Führung nur knapp. Wenn die Gäste mal gefährlich in Aktion traten, resultierte das aus einem ruhenden Ball: Niklas Stark und Matteo Guendouzi fehlte die Entschlossenheit. Mirko Jablonowski hat die Berliner Akteure genauer unter die Lupe genommen. Alle Noten findet ihr in der Bildergalerie.

Hertha BSC in Noten: Die Einzelkritik zum 1:1 gegen Mainz 05

Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Hertha BSC in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Hertha BSC in der Einzelkritik. ©

Glück hatten die Hausherren in Minute 34: Der mit Gelb vorbelastete Stefan Bell stieg Cunha auf den Fuß, Schiedsrichter Sascha Stegemann ließ jedoch Gnade vor Recht ergehen. Noch bevor FSV-Coach Bo Svensson wechseln konnte, überraschte die Hertha mit dem Führungstreffer – dem anschließenden Freistoß sei Dank. Das 1:0 war eine Koproduktion mit Premierencharakter: Marton Dardai löffelte das Leder in den Strafraum und legte mit seinem ersten Scorerpunkt den ersten Saisontreffer von Rekordtransfer Lucas Tousart auf. Der Franzose wuchtete den Ball per Kopf ins Tor (36.). Dass die Blau-Weißen nicht mit einer Führung die Seiten wechselten, war der Unkonzentriertheit von Cunha, der frei vor Zentner das 2:0 vergab, und dem Traumtor von Philipp Mwene geschuldet (40.). Bei seinem satten Abschluss in den rechten Winkel hatte Schwolow keine Abwehrchance.

Krzystof Piatek vergibt die Großchance zum 2:1

Anders als noch zu Beginn blieben Torchancen im zweiten Abschnitt zunächst Mangelware. Die Gäste waren ballsicherer und hatten mehr Struktur im Spiel. Nach einer Stunde nahm Pal Dardai einen Dreifachwechsel vor. Unter anderem kam Dedryck Boyata in die Partie: Der etatmäßige Kapitän feierte nach viereinhalbmonatiger Verletzungspause sein Comeback im Hertha-Trikot – und zog nach wenigen Sekunden auf dem Feld im Zweikampf gegen Karim Onisiwo den Kürzeren, Schwolow passte aber auf (61.).

Auch Hertha traute sich nach vorne: Cunha zwang Zentner nach einem gut vorgetragenen Angriff zur Glanztat (65.). Oft fehlte der letzte Pass oder es waren technische Mängel, die auf beiden Seiten klare Chancen verhinderten. Acht Minuten vor Ultimo hatten die Gäste den Torschrei auf den Lippen: Die eingewechselten Nemanja Radonjic und Vladimir Darida spielten sich auf der linken Seite durch. Darida bediente den in der Mitte völlig freistehenden Krzysztof Piatek, der den Ball aus drei Metern am Tor vorbeischob. So blieb es beim 1:1. Ein Punkt für die Moral.