15. Oktober 2020 / 15:15 Uhr

Hertha BSC plant weiter mit 5000 Zuschauern - aber ohne Gesänge

Hertha BSC plant weiter mit 5000 Zuschauern - aber ohne Gesänge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
25.09.2020, Berlin: Fußball: Bundesliga, Hertha BSC - Eintracht Frankfurt, 2. Spieltag im Olympiastadion. Die Fans singen die Hymne der Mannschaft vor dem Spiel. Foto: Michael Sohn/POOL AP/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Hoffen, auch beim zweiten Heimspiel wieder im Stadion sein zu können: Die Fans von Hertha BSC. © Michael Sohn/POOL AP/dpa
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Fußball-Bundesligist Hertha BSC empfängt am vierten Spieltag der Saison 2020/21 den VfB Stuttgart im heimischen Olympiastadion.

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Hertha BSC rechnet wie geplant vorerst mit 5000 Zuschauern im Olympiastadion an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga gegen den VfB Stuttgart. Der Verein stehe im engen Austausch mit den Behörden, diese hätten bestätigt, dass es nach wie vor so durchführbar sei, sagte Hertha-Sprecher Marcus Jung am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zu der Partie mit Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz.

Jung stellte aber angesichts der Infektionszahlen vor allem auch in Berlin klar: „Wir beharren nicht auf irgendwas.“ Sollte sich an der Einschätzung der Behörden etwas ändern, werde Hertha kurzfristig reagieren. Derzeit würden die Behörden und das Gesundheitsamt von einem sehr geringen bis keinem Infektionsrisiko ausgehen.

​50 ehemalige Spieler von Hertha BSC – und was aus ihnen wurde.

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Der Verein will vor dem Spiel die Zuschauer über den Stadionsprecher auch noch mal daran erinnern, dass Gesänge verboten sind. Dies ist festgehalten unter Paragraph 5 der sechsten Berliner Corona-Infektionsschutzverordnung: „Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen.“ Neben einer Durchsage würden auch entsprechende Anmerkungen auf den Eintrittskarten auf das Verbot hinweisen, erklärte Jung.

Beim Stadtrivalen 1. FC Union Berlin war es bei einem Testspiel zu Fan-Gesängen und Sprechchören gekommen. Von einer Strafe sah das Gesundheitsstadtrat in Treptow-Köpenick einem rbb-Bericht zufolge aber ab. Es gebe keinen Passus im Bußgeldkatalog, der dazu passe, erklärte Bernd Geschanowski, Gesundheitsstadtrat in Treptow-Köpenick.