06. April 2020 / 14:07 Uhr

Horst Heldt zweifelt an Insolvenz-Szenarien - 1. FC Köln "nicht gefährdet"

Horst Heldt zweifelt an Insolvenz-Szenarien - 1. FC Köln "nicht gefährdet"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manager Horst Heldt hat sich zu vermeintlichen Insolvenz-Szenarien bei den deutschen Profi-Klubs geäußert und betont, dass der 1. FC Köln nicht gefährdet sei.
Manager Horst Heldt hat sich zu vermeintlichen Insolvenz-Szenarien bei den deutschen Profi-Klubs geäußert und betont, dass der 1. FC Köln nicht gefährdet sei. © 2020 Getty Images
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Horst Heldt hat sich zur finanziellen Situation beim 1. FC Köln geäußert und Zweifel an Szenarien, nach denen zahlreiche deutschen Profi-Klubs von der Insolvenz bedroht seien, angemeldet. Sein Klub sei jedenfalls nicht gefährdet, meinte der FC-Manager.

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Sportchef Horst Heldt hat klargestellt, dass der 1. FC Köln selbst bei einem möglichen Abbruch der Bundesliga-Saison nicht in seiner Existenz bedroht sei. "Der 1. FC Köln gehört nicht zu den insolvenzgefährdeten Vereinen", sagte Heldt am Montag. Der Kicker hatte zuletzt berichtet, dass 13 von 36 Profi-Klubs bereits im Mai oder Juni die Insolvenz drohe, sollte die Saison nicht wie geplant im Mai fortgesetzt werden können.

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"Das würde ich auch mal infrage stellen, ob es wirklich 13 Klubs sind", sagte Heldt und befand: "Aktuelle Horrorszenarien sind deplatziert." Wie einige andere Bundesligisten begann auch der FC am Montag wieder mit Trainingseinheiten in Kleingruppen auf dem Platz. Wegen der Coronavirus-Pandemie war zuletzt nur individuelles Training der Spieler möglich.

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"Ich habe heute erstmal in strahlende Gesichter gesehen", berichtete Heldt. Der 50-Jährige bezeichnete die Wiederaufnahme des gemeinschaftlichen Trainings unter strengen Auflagen als "vielleicht ersten Schritt zurück in die Normalität". Die Kölner trainieren zeitversetzt in Gruppen mit bis zu acht Spielern auf dem Feld, allerdings ohne Körperkontakt und mit ausreichend Abstand auf und neben dem Platz. Eine Sonderbehandlung für den Profi-Fußball angesichts der aktuellen sonstigen Beschränkungen für die Bevölkerungen wies Held zurück: "Keiner redet davon, dass morgen wieder Bundesligaspiele stattfinden sollen."

Bundesliga-Fortsetzung im Mai: Heldt ist optimistisch

Innerhalb der Liga hofft man, die derzeit bis mindestens 30. April unterbrochene Saison im Mai mit Geisterspielen wieder aufzunehmen. "Da reden wir jetzt noch von fast einem kompletten Monat bis dahin", sagte Heldt, der die Hoffnung äußerte, dass auch im Alltag der Menschen Beschränkungen bis dahin gelockert werden könnten.