19. Dezember 2020 / 17:25 Uhr

Bundesliga kompakt: Schalke-Horror geht auch unter Stevens weiter - Spuck-Attacke überschattet Gladbach-Spiel

Bundesliga kompakt: Schalke-Horror geht auch unter Stevens weiter - Spuck-Attacke überschattet Gladbach-Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während auch Huub Stevens mit Schalke nicht gewinnen konnte, flog Marcus Thuram gegen Hoffenheim vom Platz.
Während auch Huub Stevens mit Schalke nicht gewinnen konnte, flog Marcus Thuram gegen Hoffenheim vom Platz. © dpa/imago images/Poolfoto (Montage)
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Schalke bleibt auch mit Huub Stevens an der Seitenlinie tief in der Krise. Das Spiel in Gladbach wird von einer üblen Spuck-Attack überschattet. RB Leipzig lässt Federn. Werder Bremen jubelt spät. Auch Frankfurt gewinnt.

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Schalke 04 - Arminia Bielefeld 0:1 (0:0)

Die Horror-Serie von Schalke 04 setzt sich auch nach dem am Freitag vollzogenen Trainerwechsel von Manuel Baum zu Interimscoach Huub Stevens fort. Die Gelsenkirchener unterlagen Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0) und werden das "katastrophale Jahr" (Sportvorstand Jochen Schneider) nach nun 29 Bundesliga-Spielen nacheinander ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz beenden. Stevens wird auch im Pokalspiel am Dienstag beim Regionalligisten SSV Ulm auf der Bank sitzen und im kommenden Jahr dann wohl von einer Dauerlösung ersetzt werden. Schneider erklärte vor der Partie, dass er den Namen des neuen Mannes "schon im Kopf habe". Für Bielefeld, wie Schalke seit Saisonbeginn im Keller des Klassements zu Hause war der Dreier hingegen ein "Big Point" im Kampf gegen den Abstieg. Das entscheidende Tor erzielte Fabian Klos (53.).

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RB Leipzig - 1. FC Köln 0:0

RB Leipzig hat im Dreikampf um die Spitze Federn gelassen. Die Sachsen blieben vor dem Top-Spiel am Abend zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern zwar im siebten Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen, werden das Jahr nach einem enttäuschen 0:0 gegen den 1. FC Köln aber definitiv nicht als Tabellenführer beenden. Die Gäste verzeichneten nach dem 0:4 im Rheinderby unter der Woche gegen Leverkusen hingegen einen Achtungserfolg im Kampf gegen den Abstieg.

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Borussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim 1:2 (1:0)

Eie üble Spuck-Attacke von Marcus Thuram gegen Stefan Posch hat das Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim überschattet. Der Stürmer der Platzherren leistete sich die Entgleisung in der 79. Minute, als er seinem Gegenspieler aus kurzer Distanz ins Gesicht spuckte. Schiedsrichter Frank Willenborg ahndete die Aktion nach Ansicht der Videobilder folgerichtig mit der Roten Karte. Aus sportlicher Sicht hatte Gladbachs Lars Stindl zuvor seine derzeit glänzende Form bestätigt. Nach seinem Dreierpack unter der Woche beim 3:3 bei Eintracht Frankfurt brachte der Ex-Nationalspieler sein Team auch gegen die TSG in Führung (34., Foulelfmeter). Die Kraichgauer kamen durch Andrej Kramaric (75.) und Ryan Sessegnon (86.) aber noch zum 2:1 (0:1)-Sieg.



Mainz 05 - Werder Bremen 0:1 (0:0)

Werder Bremen hat seine Durststrecke von zuvor neun Spielen ohne Sieg nacheinander beendet. Beim 1:0 (0:0) bei Mainz gelang Youngster Eren Dinkci unmittelbar vor dem Ende das entscheidende Tor (90.). Der 19-Jährige sorgte mit seinem ersten Bundesliga-Treffer dafür, dass Werder das kommende Jahr im Mittelfeld beginnt. Bei Mainz wird es hingegen zunehmend dunkel. Die Rheinhessen haben nach 13 Spielen nur einen Dreier auf dem Konto und sind weiter Tabellenvorletzter.

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:0)

Nach neun Spielen ohne Sieg nacheinander hat Eintracht Frankfurt einen erfolgreichen Jahresabschluss gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter kam beim FC Augsburg zu einem 2:0 (0:0) und geht damit auf einem gesicherten Mittelfeldplatz in den Januar. Die Führung der Hessen kam allerdings eher glücklich zu Stande: FCA-Verteidiger Raphael Framberger leitete eine Hereingabe von Andre Silva unbedrängt ins eigene Netz (53.). Stefan Ilsanker machte kurz vor dem Ende alles klar (87.) Augsburg musste den Tabellennachbarn aus Hessen im Klassement an sich vorbeiziehen lassen und konnte auf das Erfolgserlebnis unter der Woche bei Arminia Bielefeld (1:0) nicht wie erhofft aufbauen.

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