20. Juni 2020 / 17:27 Uhr

Bundesliga kompakt: Abstiegs-Duell zwischen Werder und Fortuna weiter offen - BVB holt Vize-"Titel"

Bundesliga kompakt: Abstiegs-Duell zwischen Werder und Fortuna weiter offen - BVB holt Vize-"Titel"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der Abstiegskampf zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf ist weiterhin offen. Der BVB ist Vizemeister.
Der Abstiegskampf zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf ist weiterhin offen. Der BVB ist Vizemeister. © Roger Petzsche / PICTURE POINT / Pool / Montage
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Die Entscheidung über den zweiten Bundesliga-Absteiger fällt erst am letzten Spieltag. Dann gibt es die nächste Runde des Fernduells zwischen Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf. Der BVB siegt in Leipzig und holt den zweiten Platz.

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Mainz 05 - Werder Bremen 3:1 (2:0)

Trotz einer bitteren 1:3 (0:2)-Niederlage bei Mainz 05 kann Werder Bremen auch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Da Fortuna Düsseldorf zeitgleich nicht über 1:1 (1:1) gegen den FC Augsburg hinauskam, ist für die Hanseaten am kommenden Wochenende weiterhin der Sprung auf den Relegationsplatz drin. Werder hat 28 Punkte auf dem Konto, die Fortuna 30. Mainz sicherte sich durch die Tore von Robin Quaison (25.), Jean-Paul Boetius (30.) und Edimilson Fernandes (85.) hingegen ein weiteres Jahr Erstklassigkeit. Für die Bremer war der Treffer von Yuya Osako (58.) hingegen zu wenig.

Fortuna Düsseldorf - FC Augsburg 1:1 (1:1)

Fortuna Düsseldorf hat die Chance, den Relegationsrang bis zum Saisonende zu manifestieren, verpasst. Die Rheinländer mussten sich gegen den FC Augsburg mit einem 1:1 (1:1) begnügen und liefern sich am letzten Spieltag nun ein Fernduell mit Werder Bremen um den 16. Platz. Die Fortuna, die 30 Punkte auf dem Konto hat, muss bei Union Berlin ran. Werder, für das 28 Zähler zu Buche stehen, empfängt den 1. FC Köln. Gegen Augsburg rettete Rouwen Hennings (25.) den Düsseldorfern zumindest einen Punkt. Augsburg, das durch das Unentschieden den Klassenerhalt perfekt machte, war zuvor durch Florian Niederlechner in Führung gegangen (10.).

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RB Leipzig - Borussia Dortmund 0:2 (0:1)

Drei Tage nach der peinlichen Heimpleite gegen Mainz 05 hat Borussia Dortmund ein wenig Wiedergutmachung betrieben und sich den "Titel" Vizemeister gesichert. Im Duell beim direkten Rivalen RB Leipzig setzte sich der BVB dank zweier Treffer von Erling Haaland (30. und 90.+3) mit 2:0 (1:0) durch und ist vor dem letzten Spieltag nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Trotz der Niederlage kann sich wohl auch Leipzig freuen: Die Sachsen werden so gut wie sicher in der kommenden Saison in der Champions League vertreten sein. Grund: Die weitaus bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Rivalen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen.

Borussia Dortmund in der Einzelkritik: Die BVB-Noten gegen RB Leipzig

Borussia Dortmund ist Vizemeister. Alle BVB-Spieler hier in der Einzelkritik. Zur Galerie
Borussia Dortmund ist Vizemeister. Alle BVB-Spieler hier in der Einzelkritik. ©

FC Bayern - SC Freiburg 3:1 (3:1)

Der FC Bayern hat sich auch nach seiner bereits feststehenden Titelverteidigung kein Blöße gegeben. Die Münchner, die sich am vergangenen Mittwoch durch ein 1:0 bei Werder Bremen die achte Meisterschaft in Folge sicherten, kamen am Samstag zu einem 3:1 (3:1) gegen den SC Freiburg. Joshua Kimmich (16.) und Robert Lewandowski (24. und 37.) sorgten mit ihren Toren für den 15. Pflichtspiel-Sieg nacheinander. Die Freiburger, für die Lucas Höler (33.) traf, verabschiedeten sich durch die Niederlage hingegen aus dem Rennen um die Europa-League-Plätze. Als Achter haben die Breisgauer keine rechnerische Chance mehr, sich tabellarisch zu verbessern.

Der FC Bayern in der Einzelkritik: Die Noten zum Sieg gegen den SC Freiburg

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Der FC Bayern in der Einzelkritik: Die Noten zum Sieg gegen den SC Freiburg ©

SC Paderborn - Borussia Mönchengladbach 1:3 (0:1)

Borussia Mönchengladbach hat seine Ambitionen auf die Champions-League-Teilnahme unterstrichen und sich vor dem abschließenden Spiel am kommenden Samstag gegen Hertha BSC eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose gewann beim SC Paderborn 3:1 (1:0) und schob sich an Bayer Leverkusen vorbei auf den so begehrten vierten Platz. Patrick Herrmann brachte die Borussia schon nach fünf Minuten in Führung. Unmittelbar nach dem Ausgleich durch Sven Michel (54.), konterte die Borussia durch einen Doppelpack von Lars Stindl (56., Foulelfmeter und 73.).Für den SCP hatte die letzte Heimpartie der Saison nur noch statistischen Wert, da man bereits seit Dienstag als Absteiger feststeht. Gegen Gladbach mussten die Ostwestfalen ab der 66. Minute in Unterzahl agieren. Kapitän Uwe Hünemeier sah Gelb-Rot.

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 2:0 (1:0)

Hertha BSC hat den Champions-League-Hoffnungen von Bayer Leverkusen einen herben Dämpfer verpasst. Die im Niemandsland der Tabelle platzierten Berliner kamen gegen die Werkself zu einem 2:0 (1:0) und könnten dem Bayer-Rivalen Borussia Mönchengladbach den Weg in die Königsklasse geebnet haben. Aber: Zwar liegt die am Samstag in Paderborn siegreiche Borussia nun mit zwei Punkten Vorsprung vor Leverkusen auf dem begehrten vierten Platz, am kommenden Wochenende könnte Hertha aber erneut in das Duell eingreifen. Dann reisen die Berliner zum abschließenden Saisonspiel nach Gladbach. Für den Sieg gegen Leverkusen sorgten Matheus Cunha (22.) und Dodi Lukebakio (54.).

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Schalke 04 - VfL Wolfsburg 1:4 (0:1)

Der VfL Wolfsburg hat mindestens die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation sicher. Wie zuvor schon zahlreiche andere Teams profitierten die Niedersachsen von der Dauer-Krise von Schalke 04 und gewannen bei den nun seit 15 Spielen sieglosen Gelsenkirchenern 1:4 (0:1). Wout Weghorst brachte den VfL mit seinen Treffern in der 16. und 56.. Minute auf Erfolgskurs. Kevin Mbabu (59.) und Joao Victor (70.) erhöhten danach weiter. Schalkes Tor gelang Rabbi Matondo (71.). In der Tabelle liegt Wolfsburg weiterhin punktgleich mit der siebtplatzierten TSG Hoffenheim auf Rang sechs. Dieser Platz würde zur direkten Teilnahme an der Europa League berechtigen. Der Siebte muss durch die Ausscheidungsrunden. Wolfsburg verfügt über die weitaus besser Tordifferenz und empfängt zum Saisonabschluss des FC Bayern. Die Hoffenheimer müssen bei Borussia Dortmund ran.

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:0)

Auch im achten Spiel nach der Corona-Pause ist dem 1. FC Köln kein Sieg gelungen. Die Rheinländer mussten sich gegen Eintracht Frankfurt mit einem 1:1 (1:0) begnügen, wendeten damit aber den schon vor der Partie nur noch höchst theoretisch möglichen Abstieg endgültig ab. Die Eintracht hatte sich vor Partie ebenfalls noch mit Rechenmodellen beschäftigen können - allerdings im positiven Sinne: Mit viel Hilfe auf den anderen Plätze hätte man noch von Europa träumen können. Dieser Traum platzte. Die Kölner waren am Samstag durch einen Treffer von Florian Kainz (45., Foulelfmeter) in Führung gegangen, Bas Dost glich aus (72.).

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TSG Hoffenheim - Union Berlin 4:0 (3:0)

Die TSG Hoffenheim kehrt auf die europäische Bühne zurück. Die Breisgauer sicherten sie durch ein 4:0 (3:0) bei Union Berlin mindestens die Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League und können sogar noch auf den direkten Einzug in den Wettbewerb hoffen. Dafür müsste die derzeit siebtplatzierte TSG am abschließenden Spieltag noch am punktgleichen VfL Wolfsburg auf Rang sechs vorbeiziehen. Die Niedersachsen, die über die weitaus bessere Tordifferenz verfügen, empfangen am kommenden Wochenende den deutschen Meister FC Bayern. Hoffenheim tritt bei Borussia Dortmund an. Für den TSG-Sieg in Berlin sorgten am Samstag Ihlas Bebou (11.), Andrej Kramaric (39.), Munas Dabbur (45.+2) und Christoph Baumgartner (68.).