21. November 2020 / 09:54 Uhr

RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt: Sieben Fakten rund um das Duell

RB Leipzig bei Eintracht Frankfurt: Sieben Fakten rund um das Duell

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Dieser Mann ist gefährlich. Frankfurts Filip Kostic, hier erzielt er ein Tor gegen RB.
Dieser Mann ist gefährlich. Frankfurts Filip Kostic, hier erzielt er ein Tor gegen RB. © imago images/Jan Huebner
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Die „Nagelsmänner“ müssen am Sonnabend (18.30 Uhr) bei der heimstarken SG Eintracht Frankfurt ran und Halstenberg, Klostermann und Laimer ersetzen. Ob trotzdem der erste Sieg in Mainhatten gelingt? Es wird verdammt schwer. Denn Adi Hütters Burschen können auf Filip Kostic bauen. Der serbische Nationalspieler ist gegen RB Leipzig regelmäßig der beste Mann auf dem Platz.

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Leipzig. Fußball gespielt wird in diesen Tagen und Wochen immer und überall. Und so stehen den gestressten jungen Männern von RB-Coach Julian Nagelsmann noch satte zehn Spiele ins Haus, ehe unterm Weihnachtsbaum die neuen Handgelenks-Täschlein von Louis Vuitton ausgepackt und ein viertägiger (!) Winterurlaub zelebriert wird. Das erste dieser zehn Matches steigt in Frankfurt am Main, bei der so humorlosen und so heimstarken Weltmacht mit drei Buchstaben, der SGE. Rund um dieses sechste Spiel in dieser Konstellation ranken sich viele Geschichten.

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Erstens: Die Eintracht hat noch kein Heimspiel gegen RB verloren. Daraus ergibt sich Zweitens: Eine derart miese Auswärts-Bilanz hat RB außerdem nur gegen den FC Bayern und den FC Ingolstadt vorzuweisen.

DURCHKLICKEN: So lief es bisher zwischen RB und Frankfurt

21.01.2017: RB Leipzig gewinnt nicht zuletzt dank eines Torwart-Blackouts samt Roter Karte das Verfolger-Duell gegen Eintracht Frankfurt klar und wahrt den Drei-Punkte-Rückstand auf den FC Bayern München. Der Tabellenzweite setzt sich am zunächst mit etwas Mühe trotz langer Überzahl, am Ende aber verdient mit 3:0 (2:0) durch.
 Marvin Compper, Timo Werner und Eintracht-Profi Jesus Vallejo (67.) mit einem Eigentor erzielen die Treffer für die Leipziger, die die Hinrunde als Aufsteiger mit sensationellen 39 Punkten abschließen.  Zur Galerie
21.01.2017: RB Leipzig gewinnt nicht zuletzt dank eines Torwart-Blackouts samt Roter Karte das Verfolger-Duell gegen Eintracht Frankfurt klar und wahrt den Drei-Punkte-Rückstand auf den FC Bayern München. Der Tabellenzweite setzt sich am zunächst mit etwas Mühe trotz langer Überzahl, am Ende aber verdient mit 3:0 (2:0) durch. Marvin Compper, Timo Werner und Eintracht-Profi Jesus Vallejo (67.) mit einem Eigentor erzielen die Treffer für die Leipziger, die die Hinrunde als Aufsteiger mit sensationellen 39 Punkten abschließen.  ©

Drittens: In Reihen der Eintracht tummeln sich Herren mit RB-Anstrich. Coach Adi Hütter war mal Trainer von Red Bull Salzburg. Verteidiger Martin Hinteregger hat sich in Salzburg interessant für die Bundesliga gemacht, wäre aber nie im Leben nach Leipzig gewechselt. Und da wäre ja noch Stefan Ilsanker, der Leipzig im Januar 2020 nach viereinhalb Jahren den Rücken kehrte und in Frankfurt anheuerte. Hütter/Hinteregger/Ilsanker werden ihre intimen Kenntnisse über RB teilen und sich besonders anstrengen.

Viertens: Vor der Leipziger 0:2-Niederlage in Frankfurt verpasste ein Star-Friseur diversen RB-Stars einen neuen Schnitt, danach verpasste Nagelsmann den Seinen einen Einlauf („Bergpredigt“).

Fünftens: Der zwölfte Mann, die Fans, fehlt der Eintracht mehr als anderen. Der Frankfurter Anhang ist der lauteste und giftigste der Liga, begreift den Gegner als Gegner im Wortsinn, macht in engen Spielen schon mal den Unterschied.

Sechstens: SGE-Star Filip Kostic war in den Spielen gegen RB regelmäßig der beste Mann auf dem Platz, brannte auf seiner linken Seite ein Feuerwerk ab. Der serbische Nationalspieler hat sich just von einem Innenbandanriss im rechten Knie erholt, soll gegen RB so lange ran, wie die genialen Füße tragen. Ein anderer Dampfmacher, Sebastian Rode, fällt verletzt aus.

Weitere Meldungen zu RB Leipzig

Siebtens: Von einer Wunsch-Elf ist die aktuelle RB-Startformation Nagelsmann zumindest um die Sportkameraden Lukas Klostermann, Konrad Laimer und Marcel Halstenberg entfernt. Außerdem ist eher unwahrscheinlich, dass Dayot Upamecano und Willi Orban nach Zerrungen topfit sind.

Nach dem Spiel ist vor dem Heimflug. Schon am Montag jettet die RB-Entourage nach Paris.