21. November 2021 / 18:55 Uhr

"Bundesliga ist keine Laufkundschaft": Freiburg-Kapitän Christian Günter rechtfertigt zweite Pleite in Serie

"Bundesliga ist keine Laufkundschaft": Freiburg-Kapitän Christian Günter rechtfertigt zweite Pleite in Serie

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christian Günter sieht beim SC Freiburg trotz der zweiten Pleite in Serie keinen Grund zur Sorge.
Christian Günter sieht beim SC Freiburg trotz der zweiten Pleite in Serie keinen Grund zur Sorge. © Getty (Montage)
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Für den SC Freiburg setzte es am Samstag die zweite Bundesliga-Niederlage in Serie. Nach der Pleite gegen Eintracht Frankfurt muss der Sport-Club zunächst nach oben abreißen lassen. Kapitän Christian Günter will von Krisen-Gerede nichts wissen.

Unmittelbar nach der Pleite gegen Bundesliga-Primus FC Bayern München zog der SC Freiburg am Sonntag auch gegen Eintracht Frankfurt (0:2) den Kürzeren. Es ist die zweite Bundesliga-Niederlage für den Sport-Club in Serie, zudem die erste im neuen Europa-Park Stadion. Das Überraschungsteam der deutschen Eliteklasse liegt bei 22 Punkten nunmehr sechs Zähler hinter der Spitze und muss sich zunehmend auf die eigenen Verfolger um Bayer Leverkusen (21 Punkte), Union Berlin (20) oder den VfL Wolfsburg (20) konzentrieren. "Es war eine extrem bittere Niederlage", ärgerte sich Freiburg-Kapitän Christian Günter im Anschluss an die Partie bei DAZN über den zweiten Dämpfer in Folge.

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Ein Dorn im Auge war dem Spielführer der Breisgauer dabei weniger die eigene Einsatzbereitschaft, sondern vielmehr die mangelhafte Verwertung vielversprechender Szenen. "Wir haben heute sechs oder sieben hochkarätige Chancen gehabt", legte der 28-Jährige den Finger in die Wunde, schob jedoch hinterher: "Es gibt so Tage, an denen der Ball nicht rein will, das muss man akzeptieren. Auch Trainer Christian Streich attestierte: "Wir hatten auch Chancen, die sind aber nicht reingegangen, dann hatte Frankfurt auch noch Glück, wir hatten es nicht und dann verlierst du so ein Spiel", so der gewohnt unaufgeregte Freiburg-Coach.

Von einem sportlichen Negativ-Trend will man beim Sport-Club auch trotz der zweiten Saison-Niederlage nichts wissen. "Wir reden nicht von Krise in Freiburg, wenn wir in München verlieren und Zuhause ein Spiel", erklärte Günter. "Die Bundesliga ist keine Laufkundschaft. Egal, welche Mannschaft hier herkommt, die wirft alles rein." So sei es die logische Folge des Aufschwungs, dass Mannschaften den Freiburgern das Leben durch eine defensivere Grundordnung schwerer machen würden. "Ich glaube, die Aufgaben werden nicht einfacher, wenn man ein Stück weiter vorne steht", so Günter weiter.

Den Blick richtete der Freiburg-Kapitän dennoch optimistisch nach vorne. "Es geht natürlich darum, dass wir das verbessern und im nächsten Spiel gewinnen wollen", sagte Günter. Es folgt am kommenden Samstag ein Auswärtsspiel bei Aufsteiger VfL Bochum (15.30 Uhr/Sky).