14. Mai 2022 / 09:54 Uhr

Vor dem letzten Spieltag: Diese Entscheidungen stehen im Bundesliga-Finale am Samstag aus

Vor dem letzten Spieltag: Diese Entscheidungen stehen im Bundesliga-Finale am Samstag aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während der SC Freiburg noch um den Champions-League-Einzug kämpft, geht es für Hertha BSC um den Klassenerhalt.
Während der SC Freiburg noch um den Champions-League-Einzug kämpft, geht es für Hertha BSC um den Klassenerhalt. © IMAGO/Eibner/Contrast (Montage)
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Die Meisterfrage ist in der Bundesliga längst beantwortet. Im Ringen um die internationalen Plätze und im Abstiegskampf fallen am letzten Spieltag am Samstag aber noch Entscheidungen. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick.

Die wichtigste Frage in der Bundesliga ist schon seit dem 31. Spieltag beantwortet: Der Meistertitel geht zum zehnten Mal in Folge an den FC Bayern München. Bereits am vergangenen Sonntag erhielten die Münchener nach ihrem abschließenden Saison-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (2:2) die Schale. Im Ringen um die Europapokal-Plätze und im Abstiegskampf sind am Samstag, wenn die Begegnungen des 34. Spieltages alle parallel ab 15.30 Uhr (live mit Sky Ticket sehen / [Anzeige]) ausgetragen werden, aber noch Entscheidungen offen. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), gibt einen Überblick, für welchen Klub es am 34. Spieltag noch um was geht.

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Bundesliga: Wer kann sich noch für die Champions League qualifizieren?

Drei von mindestens vier deutschen Teilnehmern an der kommenden Champions-League-Saison stehen bereits fest: Neben Meister Bayern werden auch Borussia Dortmund als Vizemeister und Bayer Leverkusen als sicherer Dritter in der "Königsklasse" mitspielen. Den vierten Platz machen am Samstag die DFB-Pokalfinalisten RB Leipzig (57 Punkte) und SC Freiburg (55) unter sich aus. Dank der deutlich besseren Tordifferenz reicht RB bei Arminia Bielefeld bereits ein Unentschieden, während Freiburg in Leverkusen auf jeden Fall einen Sieg benötigt, um an den Sachsen noch vorbeiziehen zu können.

Bundesliga: Wer zieht wie in die Europa League/Conference League?

Neben dem DFB-Pokalsieger, den RB Leipzig und der SC Freiburg am 21. Mai im Berliner Olympiastadion ermitteln, stellt die Bundesliga einen weiteren Teilnehmer an der Europa League. Sollte der Pokalsieger sich als Bundesliga-Vierter bereits für die Champions League qualifiziert haben, würden der Bundesliga-Fünfte und -Sechste an der Europa-League-Gruppenphase teilnehmen. Der siebte Rang genügt in dieser Saison auf jeden Fall für die Teilnahme an den Play-offs zur Conference League, weil der Pokalsieger sich über die Liga einen europäischen Startplatz sichern wird - entweder als Vierter oder als Fünfter.

Worst-Case-Szenario für Freiburg wäre Platz sieben. Das könnte eintreten, wenn der Schwarzwald-Klub (55, Tordifferenz plus 13) in Leverkusen deutlich verliert und gleichzeitig der 1. FC Köln (52, plus 4) beim VfB Stuttgart hoch gewinnt. Dann wären Köln und Union Berlin in der Europa League - wenn Freiburg nicht Pokalsieger wird. Die Berliner treten am Samstag gegen den VfL Bochum an. Wenn Köln nicht gewinnt, reicht Union (54, plus 5) bereits ein Remis. Der FC muss dagegen in Stuttgart siegen, um sich die Chance auf die Europa League zu erhalten.

So sieht der Abstiegskampf in der Bundesliga aus

Die SpVgg Greuther steht als Tabellenletzter bereits als erster Absteiger fest. Vorletzter ist Arminia Bielefeld mit drei Punkten weniger (27) als der VfB Stuttgart auf dem Relegationsplatz. Die Ostwestfalen (minus 26) haben außerdem die klar schlechtere Tordifferenz gegenüber den Schwaben (minus 19). Bielefeld braucht gegen Leipzig also einen klaren Erfolg bei einer gleichzeitigen deutlichen Stuttgarter Niederlage gegen Köln, um den direkten Gang in die 2. Liga noch abzuwenden. Der direkte Klassenerhalt ist für die Arminia bei sechs Zählern Rückstand auf Hertha BSC (Platz 15) nicht mehr erreichbar, wohl aber für den VfB. Das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo muss gegen Köln gewinnen und gleichzeitig auf eine Hertha-Pleite in Dortmund hoffen. Da Stuttgart aber drei Punkte weniger als der Hauptstadt-Klub hat, reicht ein Remis dem VfB dafür in keinem Fall. Immerhin: Beim Torverhältnis ist Stuttgart klar besser als die Elf von Felix Magath (minus 33).