23. April 2019 / 16:53 Uhr

Alle Bundesligisten erhalten Lizenz für Saison 2019/20 - HSV trotz Finanzproblemen ohne Auflagen

Alle Bundesligisten erhalten Lizenz für Saison 2019/20 - HSV trotz Finanzproblemen ohne Auflagen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch der Hamburger SV hat die Lizenz für die kommende Saison 2019/20 erhalten.
Auch der Hamburger SV hat die Lizenz für die kommende Saison 2019/20 erhalten. © imago
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Alle 50 Klubs, die einen Antrag für die Bundesliga oder 2. Liga gestellt hatten, haben von der DFL eine Spielberechtigung für die kommende Saison erhalten. Überraschend wurde dem Hamburger SV die Lizenz trotz seiner Finanzprobleme ohne Auflagen und Bedingungen erteilt.

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Keinem der 50 Bewerber ist im ersten Schritt des Lizenzierungsverfahrens der Bundesliga und 2. Bundesliga für die Saison 2019/20 die Spielberechtigung verweigert worden. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga am Dienstag mit. „Einige Klubs müssen aber bis Ende Mai Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung zu erhalten. Andere Vereine erhielten die Lizenz unter Auflagen“, hieß es in der Mitteilung.

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HSV-Investor Kühne zweifelte zuletzt an weiterem Engagement

Eine eher überraschende Entscheidung gab es im Falle des Hamburger SV. Den Hansestädtern wurde die Lizenz für die kommende Saison ohne Auflagen oder Bedingungen erteilt - und das trotz der hohen Verschuldung, die der HSV aufzuweisen hat. Investor Klaus-Michael Kühne zweifelte zuletzt zudem daran, ob er beim Zweitligisten Namenssponsor für das Volksparkstadion bleiben soll.

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"Ob ich den Vertrag verlängere, ist noch offen, und die sportliche Situation gibt mir zu denken", sagte Kühne der Sport Bild. "Nach guten Phasen bin ich immer sehr motiviert und denke, dass meine Hilfe nützlich ist. Wenn ich dann Spiele sehe, in denen alles den Bach heruntergeht, frage ich mich: Was soll das Ganze eigentlich noch?" Umso weniger war erwartet worden, dass der HSV - unabhängig vom direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga - keine Einschränkungen bei der Lizenzerteilung erhalten wird.

Beschwerden noch möglich

Nicht alle Klubs sind ohne Bedingungen oder Auflagen davongekommen. Klubnamen nannte die DFL allerdings nicht. Innerhalb einer Woche könnten die Klubs Beschwerde gegen die nun getroffene Erstentscheidung einlegen. Für Anfang Mai sei die zweite Entscheidung der DFL geplant. Anschließend blieben betroffenen Klubs fünf Tage Zeit, um erneut Beschwerde einzulegen. Erst danach findet unter dem Vorsitz von Helmut Hack, 2. Vizepräsident des DFL-Präsidiums, die erste Sitzung des Lizenzierungsausschusses statt, der final über zweite Beschwerden befindet.

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