30. Juli 2019 / 13:15 Uhr

Die neuen Bundesliga-Regeln: Das ändert sich zur Saison 2019/20 im Fußball

Die neuen Bundesliga-Regeln: Das ändert sich zur Saison 2019/20 im Fußball

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst.
Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der SPORTBUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst. © imago images / Getty
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Alles Ermessenssache? Die Schiedsrichter im Profi-Fußball erleben schwierige Zeiten, der Videobeweis macht vieles manchmal noch komplizierter. Zur Saison 2019/20 wurden auch in der Bundesliga neue Regeln eingeführt. Der SPORTBUZZER stellt sie vor.

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Der Videobeweis sollte in der Bundesliga alles besser machen. Eine Erleichterung für Schiedsrichter, die Klarheit für die teilnehmenden Mannschaften und die Fans bringen sollte. In Wahrheit hat das technische Hilfsmittel, das seit 2017 in der Bundesliga eingesetzt wird, vieles komplizierter gemacht.

Die Unklarheit beim Videobeweis ist ein Aspekt, den sich die Regelhüter nun vorgenommen haben. Ab der Saison 2019/20 gelten in der Bundesliga insgesamt zehn neue Regeln, die in oft strittigen Punkten wie dem Videobeweis, einer Ballberührung des Schiedsrichters oder dem Handspiel weiter Klarheit bringen sollen. Der SPORTBUZZER hat die neuen Regeln in der Bundesliga in einer Galerie zusammengestellt.

Die neuen Bundesliga-Regeln: Das ändert sich zur Saison 2019/20 im Fußball

Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst. Zur Galerie
Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der SPORTBUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst. ©
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Regel-Revolution in der Bundesliga: Rote Karten und Sperren für Trainer möglich

In der Bundesliga wird sich einiges ändern - auch die Fans müssen sich auf die neuen Regeln gefasst machen. Ungewöhnlich ist etwa die neue Regel, dass Torhüter Rückpässe wieder mit der Hand aufnehmen können, wenn sie zuvor zumindest versucht haben, den Fuß zur ersten Ballberührung zu gebrauchen. Bisher durften Keeper Rückpässe ihrer Mitspieler nicht mit den Händen aufnehmen. Auch die Handspiel-Auslegung wurde komplett überarbeitet.

Mehr zu den neuen Bundesliga-Regeln

Doch die neuen Regeln in der Bundesliga bieten auch Konfliktpotenzial. So könnten Trainern wie Niko Kovac oder Lucien Favre Platzverweise drohen, wenn sie sich etwas zuschulden kommen lassen. Ab der Saison 2019/20 können in der Bundesliga nicht nur Spieler, sondern auch Trainer mit Gelben und sogar Roten Karten bestraft werden. Ein Platzverweis bei gravierendem Fehlverhalten zieht eine Sperre nach sich. Die Entscheidung, ob Trainer auch nach mehreren Gelben Karten pausieren müssen, liegt bei den nationalen Verbänden. Die DFL plant offenbar eine Sperre für drei Spiele, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Neue Videobeweis-Regel sorgt sofort für Verwirrung in der 2. Bundesliga

Die neuen Videobeweis-Regeln hatten beim ersten Spieltag in der 2. Bundesliga eine Premiere mit großer Verwirrung gefeiert. Schon direkt nach der Einführung wird der Video-Schiedsrichter zum viel diskutierten Thema - und mit ihm auch die neue Handspiel-Regel. Beim 1:1 zwischen Arminia Bielefeld und dem FC St. Pauli hatten fast alle Protagonisten eine unterschiedliche Meinung zum zurückgenommenen Handelfmeter für Bielefeld in der 73. Minute.

Arminia-Trainer Uwe Neuhaus sprach von einer „komischen Entscheidung. Dass sich Köln da einmischt, war so eigentlich nicht vorgesehen.“ Sein Kapitän Fabian Klos, der sich den Ball nach dem Handspiel von Daniel Buballa bereits zur Ausführung zurecht gelegt hatte, schimpfte sogar: „Diese Entscheidung ist unbegreiflich. Wenn der Videobeweis so genutzt wird, ist er sinnlos.“ Ganz anders sahen es die Hamburger. „Das ist definitiv kein Elfmeter“, sagte Kapitän Christopher Avevor: „Uns wurde in der Belehrung vor der Saison ganz klar gesagt, dass es kein Elfmeter ist, wenn man sich den Ball selbst mit einem anderen Körperteil an die Hand schießt.“

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Das war laut Schiedsrichter Bastian Dankert auch tatsächlich die Erklärung dafür, dass er die Entscheidung zurücknahm. „In der Regel 12 ist neu geregelt: Wenn der Ball vom Körper an die Hand abspringt oder vom Mitspieler, darf nicht auf Straßstoß entschieden werden. Dann ist es auch egal, ob es eine natürlich oder unnatürliche Handbewegung war. Deshalb war für mich nach Analyse der Bilder schnell klar, dass es eine falsche Wahrnehmung durch uns war und kein Strafstoß“, sagte er bei Sky: „Genau dafür ist die Regel geändert worden. Unabsichtlicher kann man sich den Ball nicht an den Unterarm spielen.“

Regel-Veränderung in der Bundesliga auch bei der Kleidung

Auch kleinere Neuerungen wurden beschlossen. So dürfen Spieler mit Unterhemden auflaufen, die mehrfarbig oder gemustert sind. Die Bedingung: Die Ärmelfarbe muss jener des Trikotärmels entsprechen. Zuvor mussten Unterhemd und/oder lange Unterhose exakt die Farbe des Trikots haben.

Hier abstimmen: Neue Bundesliga-Regeln in der Saison 2019/20 - sind Trainer-Sperren sinnvoll?

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