17. Mai 2020 / 13:28 Uhr

Rekordzahlen bei Bundesliga-Neustart: Deswegen konnte TV-Sender Sky die Fabel-Quoten verzeichnen

Rekordzahlen bei Bundesliga-Neustart: Deswegen konnte TV-Sender Sky die Fabel-Quoten verzeichnen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Über sechs Millionen Zuschauer schalteten am Samstag bei Sky die Bundesliga ein. 
Über sechs Millionen Zuschauer schalteten am Samstag bei Sky die Bundesliga ein.  © (c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Die TV-Quoten belegen das große Interesse an der Bundesliga nach ihrem Neustart am Samstag. Die Rahmenbedingungen relativieren die Rekordzahlen jedoch. Unter normalen Umständen wäre es wohl nicht dazu gekommen. 

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Noch nie sahen so viele Menschen die Sky-Übertragung der Bundesliga wie an diesem Wochenende. Der Neustart interessiert die Massen, das belegten die Quoten vom Samstagnachmittag. 3,68 Mio. Menschen waren über die Pay-TV-Option vor den Bildschirmen mit dabei, 2,45 Mio. sahen die Konferenz im Free-TV, nachdem der Sender sein Go dafür für die ersten beiden Spieltage nach dem Neustart gegeben hatte.

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Das mag zum einen an der Sache an sich liegen, auch wenn es darüber sicherlich unterschiedliche Meinungen gibt, und die Sehnsucht bei einigen Fußballfans besonders groß war nach einer derart langen Durststrecke. Auch dürfte die Neugier da gewesen sein, zu sehen, wie die Liga mit den Hygieneauflagen in der Praxis umgeht und wie die Geisterspieltage in der Realität ablaufen. Andererseits wären die Rekordzahlen unter normalen (corona-unbelassenen) Umständen wohl so nicht zu Stande gekommen.

Die Sportwelt blickt auf die Bundesliga: Die Pressestimmen zum Restart

Die Rückkehr der Bundesliga aus der Corona-Zwangspause wurde auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. Zur Galerie
Die Rückkehr der Bundesliga aus der Corona-Zwangspause wurde auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Der SPORTBUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. ©

Denn während auf den Fußballplätzen der Profis am Wochenende erstmals wieder die Bälle rollten, ruht der Spielbetrieb bei den Amateuren noch - das gilt auch für allerlei andere Sportarten. Diese Form von "Konkurrenz" fiel damit für die Bundesliga weg. Zudem konnten Fans die Spiele nicht nur nicht im Stadion verfolgen, sondern ebenso wenig in größeren Gruppen, beispielsweise in Kneipen oder Sportsbars. Jeder, der die Bundesliga verfolgen wollte, musste also zwangsläufig Sky einschalten.