04. Mai 2017 / 13:23 Uhr

Bundesliga: Nur Platz fünf gibt Hertha BSC Sicherheit

Bundesliga: Nur Platz fünf gibt Hertha BSC Sicherheit

Ronny Müller
Märkische Allgemeine Zeitung
Herthas Vladimir Darida ist vom direkten Einzug in die Europa-League-Gruppenphase überzeugt.
Herthas Vladimir Darida ist vom direkten Einzug in die Europa-League-Gruppenphase überzeugt. © Imago
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Bundesliga: Fußball-Bundesligist Hertha BSC kämpft um die Teilnahme an der Europa League.

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Wenn sich Hertha BSC treu bleibt, sollte die Qualifikation für die Europa League kein Problem sein. Der Fußball-Bundesligist hat an den letzten drei Spieltagen zweimal Heimrecht. Aus 15 Partien im Berliner Olympiastadion stehen zwölf Siege zu Buche. Damit kann Hertha heimstärkstes Team der Liga werden. Allerdings sollte die Truppe von Trainer Pal Dardai diese möglichen sechs Zähler wirklich einsammeln. Denn beim Auftritt in Darmstadt droht die zehnte Auswärtsniederlage in Serie.

Und die Verfolger lauern auf Ausrutscher der Berliner. Bremen und Freiburg haben die besten Chancen, noch auf den begehrten fünften Platz vorbeizuziehen. Köln und Mönchengladbach haben dagegen vier Punkte Rückstand auf Hertha, für sie geht es wohl eher um Platz sechs oder sieben. Während die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier um Champions-League-Ehren spielen, geht es dahinter um drei Startplätze für die Europa League. So ist die Konstellation: Der Fünfte ist in der Spielzeit 2017/18 direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert und erspart sich Unterbrechungen der Saisonvorbereitung durch K.o.-Spiele. Drei garantierte Heimspiele in der Gruppe versprechen gute Einnahmen.

Vladimir Darida: "Diesmal rutschen wir nicht wieder ab"

Der Sechste steigt im Regelfall in der dritten Qualifikationsrunde ein und muss dann noch die Play-off-Runde überstehen, um in die Gruppenphase zu ­gelangen. Es sei denn, Borussia Dortmund gewinnt das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt – da Dortmund mindestens die Champions-League-Qualifikation erreicht, würde der zustehende Europa-League-Startplatz weitergereicht. Dann würden der Fünfte und Sechste der Bundesliga direkt in der Gruppenphase einsteigen. Der Siebente ist vom Ausgang des Pokalfinales abhängig. Gewinnt Dortmund, reicht dieser Platz für die dritte Qualifikationsrunde der Europa League. Über diesen Umweg kam Hertha im Sommer 2016 ins Spiel, schied aber in der Qualifikation gegen Bröndby Kopenhagen aus. Gewinnt Frankfurt das Pokalfinale, starten die Hessen in der Europa League und der Siebte geht leer aus. Es sei denn, Frankfurt kommt noch unter die ersten Sechs, dann würde der Siebte mit einem Qualifikationsplatz profitieren.

Nach der Erfahrung aus 2016 wollen die Herthaner unbedingt direkt in die Gruppenphase einziehen. Durch eine schwache Rückrunde vermasselten sie sich damals einen direkten Startplatz in der Europa League und wurden Siebter. Dann schlug ihnen Bröndby Kopenhagen die Qualifikationstür zu. „Wir sind uns sicher: Diesmal rutschen wir nicht wieder ab“, sagt Mittelfeldspieler Vladimir Darida in der „Sport-Bild“.

Peter Pekarik ist gegen Leipzig wieder dabei

Den direkten Weg in die Gruppenphase können offenbar die Offensivspieler Mitchell Weiser und Valentin Stocker ebnen. Beide waren zuletzt mit Muskelverletzungen ausgefallen. „Ich glaube, wir können mit beiden für eine Halbzeit oder eine halbe Stunde planen“, sagt Trainer Pal Dardai vor dem Spiel gegen Leipzig am Samstag. Peter Pekarik, der beim 0:2 in Bremen einen Pferdekuss auf den Oberschenkel bekommen hatte, ist ebenfalls dabei. Dardai: „Peka hat alles auskuriert, er ist gesund und hat keine Schmerzen.“ Die Verteidiger Marvin Plattenhardt und John Anthony Brooks werden dagegen wohl weiterhin pausieren. Auch mit Niklas Stark rechnet Dardai noch nicht.

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